Pressekonferenz Kongress für Kinder- und Jugendmedizin am 13.09.2016 in Hamburg

Kongress für Kinder- und Jugendmedizin: 14. – 17. September 2016 in Hamburg

 

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redaktionsteams,

wenn in der nächsten Woche vom 14. - 17. September über 2.000 Kinder- und Jugendärzte, Pflegende und Therapeuten zum bundesweiten Kongress für Kinder- und Jugendmedizin im Hamburger CCH zusammentreffen, wird es erwartungsgemäß um aktuelle Studien, innovative Therapien und Forschungsansätze für die Kindergesundheit gehen, aber auch um die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Eine Auswahl der Themen möchten wir Ihnen bereits vor der Eröffnung auf einer Pressekonferenz vorstellen und laden Sie dazu herzlich ein:

Pressegespräch am Dienstag, 13. September 2016 um 11:00 Uhr, in den Räumen der Universität Hamburg, Feldbrunnenstr. 9, 20148 Hamburg.

 

Themen und Gesprächspartner:

1.    Erkrankungen im Neugeborenenalter und deren lebenslange Folgen

„Als Frühchen geboren – Gesundheitsrisiken ein Leben lang?“: Prof. Dr. Egbert Herting, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und wissenschaftlicher Leiter des Kongresses.

Immer bessere Überlebenschancen sehr kleiner und unreifer Frühgeborener - einer der größten Erfolge der hochspezialisierten Pädiatrie. Wie aber entwickeln sich die Kinder nach dieser kritischen Zeit, welche Probleme zeichnen sich ab, wie wahrscheinlich sind dauerhafte Nachwirkungen auf die Gesundheit? Das Thema berührt die Frage, inwieweit eine verbesserte Versorgung auch zu einer langfristig besseren Überlebensqualität führen kann. Zu den langfristigen Gesundheitsrisiken von sehr früh geborenen Kindern werden auf der Tagung aktuelle Studien vorgestellt.

2.    Versorgungsforschung und Transkultureller Dialog

Prof. Dr. Ute Thyen, Tagungs­präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ)

Was hilft Kindern, Jugendlichen und Familien, die von ungewöhnlichen Belastungen herausge­fordert werden? Wie können Eltern unterstützt werden, für ihre Kinder bestmögliche Gesundheit zu erreichen? Wie lässt sich die Qualität der Diagnostik und Behandlung messen? Es besteht ein hoher Bedarf an Versorgungsforschung im Rahmen einer kindergerechten Forschungs­förder­politik.

- Für Kinder und Jugendliche ist der zeitgerechte Zugang zu Gesundheitsleistungen entscheidend, über sprachliche oder kulturelle Hindernisse hinweg. Zuwandernde Familien sollten so rasch wie möglich in eine aktive Rolle als Handelnde gelangen.

„Familienzentrierte Pflege in Zeiten der Flüchtlingskrise“: Birgit Pätzmann-Sietas, Tagungspräsidentin des Berufsverbands Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD) 

Welche Herausforderungen beinhaltet die Pflege von Flüchtlingskindern für die Familien-, Gesundheits- und Kinderkrankenpflege? Wie hat sich der Pflegealltag im stationären und im ambulanten Setting durch Flüchtlingskinder und ihre Familien verändert? Der transkulturelle Dialog samt konkreter Beispiele aus Sicht der Pflege.

3.    Erkrankungen von Lunge und Magen-Darm-Trakt

„Der Darm – Meister der Integration“: Prof. Dr. Michael Melter, Tagungspräsident der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE)

Das Zusammenleben mit dem „Fremden“ ist die Basis des täglichen menschlichen Lebens – besonders im Darm. Eine zentrale Rolle bei der wechselseitigen Beziehung zwischen dem Körper und den Nährstoffen aus seiner Umwelt spielen die Bakterien. Diese sehr spezielle Symbiose zwischen „eigen“ und „fremd“ steht im Zusammenhang mit jüngsten Forschungsergebnissen über Bakterien, die die Immunabwehr stärken oder auf andere Weise therapeutisch wirken.

„Die Nekrotisierende Enterocolitis: neue Konzepte zur Prophylaxe und Behandlung von Neu- und Frühgeborenen“ Prof. Dr. Benno Ure, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH).

NEC ist die häufigste Darmerkrankung des Neu- und Frühgeborenen und ist auf eine Störung der Barrierefunktion des Dünn- und Dickdarms zurückzuführen. Bei schwerem Verlauf droht ein hohes Sterberisiko der Kinder. Durch ein Bündel von prophylaktischen und therapeutischen Maßnahmen konnte das Auftreten von NEC in den letzten Jahren deutlich gesenkt werden.

4.    Überblick über Highlights und Schwerpunkte der Tagung

Prof. Dr. Egbert Herting (DGKJ-Tagungspräsident und Kongressleitung)

Akkreditierung / Anmeldung

Bitte melden Sie über presse(at)dgkj.de Ihre Teilnahme an der Pressekonferenz an. Gern vermitteln wir Ihnen schon im Vorfeld Expertengespräche und sind Ihnen bei Dreh-/Fotoaufnahmen behilflich.

Auf www.dgkj2016.de können Sie sich über das Kon­gressprogramm informieren. Ihre Teilnahme am Kongress ist willkommen, bitte akkreditieren Sie sich über die DGKJ-Pressestelle.

Herzlich willkommen beim Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2016!

 

Pressekontakt:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)
Dr. Sybille Lunau
Chausseestr. 128/129 | 10115 Berlin
Tel. +49 30 3087779-14
presse(at)dgkj.de
www.dgkj.de

 

 

Presseinladung zum Download