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Adalbert-Czerny-Preis für PD Dr. Liebau

23.09.2014


PD Dr. Liebau, Prof. Dr. Wagner

PD Dr. Max Christoph Liebau erhielt den Adalbert-Czerny-Preis der DGKJ, mit dem besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin und ihrer Grenzgebiete ausgezeichnet werden.

Der 37-jährige Kinder- und Jugendarzt aus Köln reichte die Arbeit „Zur molekularen Pathogenese genetischer Nierenerkrankungen des Kindes- und Jugendalters“ ein.

Herr Liebau befasste sich mit der Rolle von Podozyten bei glomerulären Erkrankungen und mit den genetischen und pathopysiologischen Grundlagen von sog. Ziliopathien, die zystischen Nierenerkrankungen zugrunde liegen. Seine wissenschaftlichen Arbeiten wurden bereits in hochrangigen Journalen publiziert. Die Jury, besetzt mit Prof. Dr. Borkhardt, Prof. Dr. Krägeloh-Mann und Prof. Dr. Klein, begründet ihre einstimmige Entscheidung wie folgt: „Inhaltlich imponieren seine Arbeiten durch eine konsistente, grundlagenwissenschaftliche Auseinandersetzung mit der molekularen Grundlage und Pathogenese der genetischen Nierenerkrankungen.“

PD Dr. Liebau ist an der Universitäts-Kinderklinik in Köln tätig und erhielt im März des Jahres seine Venia Legendi für das Fach Kinderheilkunde.

Der Adalbert-Czerny-Preis zeichnet Wissenschaftler, bevorzugt wissenschaftlichen Nachwuchs, für besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinderheilkunde aus. Er wird jährlich verliehen und besteht aus der Adalbert-Czerny-Medaille und einem Geldpreis von € 10.000.

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