Meldungsarchiv

Ab Januar 2017: Präventionsempfehlungen durch den Kinder- und Jugendarzt

13.10.2016

Mit Inkrafttreten des Präventionsgesetzes 2015 erhielt der G-BA den Auftrag, die Gesundheits- und Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiterzuentwickeln. Dabei sollte ein stärkeres Augenmerk auf individuelle Belastungen und auf Risikofaktoren für das Entstehen von Krankheiten gelegt werden. Ärztinnen und Ärzte erhalten die Möglichkeit, Präventionsempfehlungen auszustellen, um so Versicherte mit gesundheitsbezogenen Risiken zur Inanspruchnahme von primärpräventiven Angeboten der Krankenkassen zu motivieren.

Die DGKJ hatte sich bereits in der Entwurfsphase der Richtlinien kritisch zu Wort gemeldet und einen nachhaltigen Präventionsansatz gefordert, der v.a. an individuellen Angeboten für das Kind und ggf. dessen Familie orientiert ist.

Diese Forderung wurde in dem G-BA Beschluss leider nicht berücksichtigt:

·        Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinien: Regelungen zur Präventionsempfehlung

·        Kinder-Richtlinie: Regelungen zur Präventionsempfehlung

·        Richtlinien zur Jugendgesundheitsuntersuchung: Regelungen zur Präventionsempfehlung

Die Beschlüsse des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 21. Juli 2016 wurden im Bundesanzeiger veröffentlicht und treten am 1. Januar 2017 in Kraft.

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