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Langzeitanwendung von Protonenpumpeninhibitoren: Auslöser für schweren Magnesiummangel

25.01.2013


Unter der Langzeitbehandlung mit Protonenpumpeninhibitoren (PPI) kann es zu einer symptomatischen Hypomagnesiämie kommen. Zu deren Häufigkeit gibt es noch keine Informationen. Bisher bekannte Risikofaktoren sind die Behandlungsdauer und die gleichzeitige Einnahme einer Reihe anderer Medikamente (Diuretika, Aminoglykoside, Kalzineurininhibitoren, platinhaltige Zytostatika und Inhibitoren des epidermalen Wachstumsfaktorrezeptors). Ob eine Langzeitbehandlung mit PPI indiziert und sinnvoll ist, sollte immer kritisch geprüft werden. Kommt es unter Langzeitbehandlung zu Symptomen, die auf einen Magnesiummangel hindeuten können, sollte die Magnesiumkonzentration im Serum und, wenn möglich, auch im Urin bestimmt werden.

 

Veröffentlichung von  H.W. Seyberth (Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter der DGKJ) und  T. Stammschulte ( Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft)

in: Monatsschr Kinderheilkd 2012 · 160:1131–1133.

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