Meldungsarchiv

Terminhinweis und Presseeinladung

29.08.2012

Einladung zum Pressetermin: Spezialisten für die Kindergesundheit

Pressegespräch zur Eröffnung des Kinder- und Jugendärztekongresses 2012 in Hamburg

Mehr als 3.500 Kinder- und Jugendärzte werden erwartet, wenn vom 13. – 16. September gleich sieben Fachvereinigungen aus der Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg zusammenkommen. Erstmals gemeinsam tagen Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) und die Gesellschaft für Kinderchirurgie, die Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin, die Gesellschaft für Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, der Gesellschaft für pädiatrische Onkologie und Hämatologie sowie der Berufsverband der Gesundheits- und KinderkrankenpflegerInnen. Zudem findet bereits ab dem 12. September die hochrangige Arbeitstagung für pädiatrische Forschung statt.  

Wir laden Sie herzlich ein

zum Pressegespräch zur Eröffnung des Kongresses

am  Donnerstag, 13. September 2012, um 13:30 Uhr


im Pressebüro (Saal 16) des CCH – Congress Center Hamburg, Am Dammtor / Marseiller Straße, 20355 Hamburg. Dauer: bis ca. 15:00 Uhr.

 

Ablauf und Gesprächspartner:

 

1.    Ziele und (neue) Aufgaben der Pädiatrie

schildert Prof. Dr. Nobert Wagner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ).

Anhand von drei Schwerpunktthemen und über konkrete Fallbeispiele möchten wir Ihnen anschließend die Chancen und Herausforderungen der Kinder- und Jugendmedizin vorstellen:

2.    Gesellschaftlicher Wandel und neue pädiatrischen Probleme:

Kinder- und Jugendärzte sehen heute immer häufiger Patienten mit psychosomatischen Beschwerden, mit Lern- oder Aufmerksamkeitsstörungen, mit emotionalen Auffälligkeiten oder Suchtverhalten, was als Resultat eines gewandelten Alltags verstanden wird:

•    „Kinder sind heute anders krank“: Mit einem Fallbeispiel für den Zusammenhang von Verhaltensstörungen und übermäßigem Medienkonsum über Smartphone, PC & Co.  [Dr. Christian Fricke, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ)]. Als weitere Gesprächspartner stehen hier Prof. Dr. Kurt Ullrich (DGKJ-Tagungspräsident und Kongressleitung) und Prof. Dr. Ulrike Ravens-Sieberer (Forschungsgruppe “Child Public Health”) zur Verfügung.

3.    Das Schwerpunktthema „Hochleistungsmedizin und ihre langfristigen Auswirkungen“

wird anhand zweier Patientenbeschreibungen erläutert, die zugleich die Chancen (und Grenzen) der hochspezialisierten Kinder- und Jugendmedizin veranschaulichen:

•    „An der Grenze zur Lebensfähigkeit – sehr kleine Frühgeborene“: Vorgestellt wird der Fall der in der 24. SSW mit einem Gewicht von nur 500 Gramm geborenen Lena, ihre Aussichten auf eine gesunde Entwicklung und die Hürden, die sie und ihre Familie erwarten [Prof. Dr. Dominique Singer, Tagungspräsident der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin (GNPI)].

•    „Geheilt dank Knochenmarktransplantation – wie geht´s weiter?“: Kinder und Jugendliche mit Leukämien haben seit einigen Jahren gute Aussichten auf Heilung, auch dank anspruchsvoller Verfahren wie der KMT. Die ehemaligen Patienten müssen dennoch besondere gesundheitliche Herausforderungen bewältigen [Prof. Dr. Thomas Klingebiel, Tagungspräsident der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH)]. Zudem ist Frauke Leupold vom Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland (BeKD) Ihre Gesprächspartnerin für Fragen zur Pflege schwerkranker Kinder.

4.    Mit der Versorgung Seltener Erkrankungen

werden Kinder- und Jugendärzte relativ häufig konfrontiert, denn gut 80% sind genetisch bedingt und treten häufig schon bei Geburt oder in den ersten Lebensjahren auf.  Für die optimale Behandlung ist die interdisziplinäre Betreuung meist unverzichtbar.

•    „Angeborene Fehlbildungen – interdisziplinäre Betreuung“: Vorgestellt wird der Fall eines Neugeborenen mit einem Bauchwanddefekt (Omphalozele), das zudem einen Herzfehler und aufgrund eines genetischen Defekts ein erhöhtes Tumorrisiko trägt [Prof. Dr. Thomas M. Boemers, Tagungspräsident der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)]. Für Fragen zur Versorgungssituation bei Seltenen Erkrankungen im Kindesalter steht Prof. Dr. René Santer (DGKJ-Kongressleitung) bereit.

5.    Einen Überblick über Highlights und Schwerpunkte der Tagung

gibt Ihnen Prof. Dr. Kurt Ullrich, der gemeinsam mit Prof. Dr. Santer die Kongressleitung übernommen hat.

 

Gern steht Ihnen DGKJ-Tagungspräsident Prof. Dr. Ullrich aus Hamburg auch schon im Vorfeld für ein Gespräch zur Verfügung.  Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf Ihre Fragen! Selbstverständlich sind Medienvertreter/innen während des gesamten Kongresses willkommen - Akkreditierungen, Fragen und Anmeldungen zum Pressegespräch über:

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)
Dr. Sybille Lunau | Ref. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Chausseestr. 128/129 | 10115 Berlin
Tel.: 030/3087779-14 | presse(at)dgkj.de

Das Kongressprogramm finden Sie unter www.dgkj2012.de.

Anmeldung per Fax: Anmeldebogen

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