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Eltern und Ärzte fordern Anhörung zur Pflegeberufereform

16.05.2017


In einem Offenen Brief an die Politik fordern zahlreiche Verbände eine Öffentliche Anhörung zum Gesetzentwurf über eine Reform der Pflegeberufe, und insbesondere zur zugehörigen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.

Aus den gemeinsamen Forderungen:

„Rechtzeitig vor einer endgültigen Entscheidung über die Gesetzesvorlage muss die Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorliegen, da ansonsten keine Bewertung möglich ist.“
Begründung:
Der bekannt gegebene politische Kompromiss wirft zahlreiche Fragen zur praktischen Umsetzung auf, die nicht im Gesetzestextentwurf abschließend beantwortet und geregelt werden können, sondern Gegenstand der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO) sowie der Curricula sein müssen.

Daher hatten die Koalitionsfraktionen bisher im Gesetzgebungsverfahren berechtigterweise gefordert, dass der Text der Ausbildungs- und Prüfungsordnung vorliegen muss, bevor das Gesetz verabschiedet wird. Das ist nach dem nun vorliegenden politischen Kompromiss umso wichtiger, als zu der vorgeschlagenen
Ausbildungsstruktur Machbarkeits- oder Modellstudien, also Informationen zur Plausibilität und Umsetzung oder evtl. Risiken vollständig fehlen.
Zudem sind zentrale Fragen der inhaltlichen Ausgestaltung der verschiedenen Ausbildungsvarianten (z.B. Zeitvorgaben zur praktischen und theoretischen Ausbildung) wieder vollkommen offen.

- Der Offene Brief sowie die Forderungen der Verbände stehen für den Download zur Verfügung, s.u.  -

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