Meldungsarchiv

Neues "Gelbes Heft"

20.05.2016

Der G-BA informiert, dass das neue „Gelbe Heft“ für die Früherkennungsuntersuchungen im Juli 2016 eingeführt soll. Geburtskliniken, Kinderarztpraxen und Hebammen müssen sich aktiv um den Bezug der neuen Hefte bemühen.

Das „Gelbe Heft“ ist entsprechend den neu konkretisierten und standardisierten Inhalten der Früherkennungsuntersuchungen umgestaltet worden. Ärztinnen und Ärzte müssen nun beispielsweise dokumentieren, wenn bei der Beobachtung der Interaktion des Kindes mit der primären Bezugsperson vorgegebene Kriterien nicht erfüllt werden.

Der G-BA hat mit seinem aktuellen Beschluss auch die qualitätssichernden Maßnahmen neu gefasst. Ausdrücklich festgehalten ist nun, dass die in der Kinder-Richtlinie vorgegebenen Standards für die U1 bis U 9 eingehalten werden müssen, insbesondere beim Hörtest, den Sehtests und bei der orientierenden Beurteilung der Entwicklung.

Nach Inkrafttreten der Neuregelung ist zu beachten: Für Neugeborene dürfen die bisher geltenden Hefte nicht mehr ausgegeben werden. Kinder erhalten bis zur U6 zusätzlich ein neues „Gelbes Heft“, Befunde aus dem bisher verwendeten Kinderuntersuchungsheft sind nicht zu übertragen. Ab der U7 wird die Ärztin oder der Arzt die Ergebnisse auf Einlegeblättern dokumentieren, die in das vorhandene Heft eingeklebt werden. Die Teilnahmekarten und die Einlegeblätter für die neuen U7 bis U9 sind zeitgleich mit den neuen Heften erhältlich.

(Quelle: Pressemitteilung des G-BA vom 19. Mai 2016, dortige Aktualisierung abgerufen am 22. Juni 2016 )

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