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Wenn die Sonne fehlt: Vitamin D

26.10.2012

Die ausführliche Stellungnahme der Fachgesellschaft DGKJ zur „Vitamin D-Versorgung im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter“ ist Ergebnis einer detaillierten und kritischen Auseinandersetzung mit zahlreichen nationalen und internationalen Publikationen, die Kindern aller Altersstufen eine suboptimale Vitamin D-Aufnahme bzw. einen unzureichenden Vitamin D-Status bescheinigen.

Die aktuelle Datenlage für Deutschland belegt bei Jungen im Alter von 14 – 17 Jahren und bei Mädchen im Alter von 11 – 13 Jahren den größten Vitamin D-Mangel, aber auch die übrigen Altersgruppen weisen hier deutliche Defizite auf.

Zudem sind deutliche saisonale Unterschiede zu beobachten, vom Tiefststand im Februar bis zum höchsten Wert im August. Die Ernährungsexperten orientieren sich an einem Referenzwert von 600 IE (= Internationalen Einheiten) Vitamin D, die Kinder und Jugendliche täglich aufnehmen sollten, und stimmen darin mit vielen internationalen Fachgesellschaften und Institutionen wie z.B. dem US-amerikanischen Institute of Medicine (IOM) überein.

Eine ausführliche Version der Stellungnahme „Vitamin D-Versorgung im Säuglings-, Kindes- und Jugendalter„ (mit Informationen zur Physiologie, Pathophysiologie und zu klinischen Studien sowie Informationen für Eltern) ist im Internet unter http://www.dgkj.de/uploads/media/1107_vitamin_d.pdf zu finden.

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