Kinder- und Jugendmedizin auf dem Hauptstadtkongress 2014

Wer schützt unsere Kinder vor der Medizin, und wer wird unsere Kinder in Zukunft behandeln?- Diese Fragestellung wurde am 27. Juni auf dem Hauptstadtkongress in Berlin diskutiert. Mit dieser Veranstaltung des Deutschen Ärzteforums wurden erstmals Fragestellungen der Kinder- und Jugendmedizin in den Kongress für Medizin und Gesundheit eingebracht.

Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Bereichen der Kinder- und Jugendmedizin präsentierten und diskutierten unter der Moderation von Wolfgang van den Bergh aktuelle Entwicklungen und Themen ihres Fachs.

DGKJ-Präsident Prof. Dr. Norbert Wagner präsentierte ein Zukunftsszenario der Kinder- und Jugendmedizin, das sich mit der Entwicklung der stationären und ambulanten Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis zum Jahr 2025 befasste. 

Unter der Fragestellung "Zu viel, zu wenig oder überflüssig?" stellte Prof. Dr. Fred Zepp Defizite und Herausforderungen der Arzneimitteltherapie und Arzneimittelsicherheit in Kindes- und Jugendalter dar.

Dr. Helmut Hollmann stellte den sozialpädiatrischer Behandlungsplan bei ADHS und die Strukturen Sozialpädiatrischer Zentren vor. Dr. Nicola Lutterbüse befasste sich mit den Finanzierungs- und Strukturproblemen der Kinderkliniken in Deutschland:Ist die stationäre und spezialärztliche Versorgung von Kinder in Gefahr? Kinder brauchen Kompetenz, forderte Birgit Pätzmann-Sietas und mahnte zum Erhalt der Qualität auch in der Pflege. Dr. Georg Ralle sprach sich für eine starke politische Vertretung dieser Ziele aus.