Herzlich willkommen bei der NDGKJ!

    Satzung

    § 1
    Die Norddeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin umfaßt die Bundesländer Schleswig Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Berlin. Sie hat ihren Sitz am Tätigkeitsort des Schatzmeisters.

    § 2
    1. Zweck der Gesellschaft ist der Austausch und die Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrungen auf dem Gebiet der Kinder- und ihrer Grenzen mit dem Ziel, zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen beizutragen. Hierzu dienen:
    a) Alljährlich im Bereich der in § 1 genannten Länder Tagungen zu veranstalten.
    b) Die Zusammenarbeit mit anderen Fachgesellschaften.
    c) Zuwendungen an Kinderkliniken, Institute und wissenschaftliche Fachgesellschaften, um Vorhaben der wissenschaftlichen Arbeit und Forschung auf dem Gebiet der Kinder- und Jugendmedizin zu unterstützen und deren Ergebnisse zu verbreiten. Zuwendungen an einzelne Mitglieder der Gesellschaft sind dabei ausgeschlossen.

    2a) Die Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts Steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung. Sie ist selbstlos tätig und verfolgt keine wirtschaftlichen Ziele.
    b) Die Mittel der Gesellschaft dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Gesellschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

    § 3
    1. Als Mitglieder gelten alle Ärztinnen / Ärzte des in § 1 genannten Gebietes, die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin sind. Darüber hinaus werden als Mitglieder Ärztinnen / Ärzte und Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftler geführt, die durch ihre Beitrittserklärung ihren Wunsch, der Gesellschaft anzugehören, zum Ausdruck bringen.

    2. Ehrenmitglieder bzw. Ehrenvorsitzende werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit gewählt.

    3. Über einen Mitgliedsbeitrag entscheidet die Mitgliederversammlung.

    4. Die Mitgliedschaft erlischt:
    a) Durch den Tod
    b) Durch Verlust der Approbation
    c) Durch Austritt
    d) Durch Ausschluss aus "wichtigem Grund".

    § 4
    1. Organe der Gesellschaft sind:
    a) Der Vorstand
    b) Die Mitgliederversammlung

    § 5
    1. Dem Vorstand gehören an:
    a) Der Vorsitzende der Gesellschaft
    b) Der Vorsitzende der Jahrestagung (gleichzeitig Stellvertreter des Vorsitzenden)
    c) Der Vorsitzende der vorausgegangenen Jahrestagung
    d) Der Vorsitzende der nächstjährigen Jahrestagung
    e) Der Schatzmeister

    2. Der Vorstand führt die Geschäfte der Gesellschaft. Der Vorsitzende und der Schatzmeister sind Vorstand im Sinne des§26 BGB. Der Vorstand tritt unter Leitung des Vorsitzenden vor Beginn der Jahrestagung zu einer ordentlichenSitzungzusammen. Außerdem kann der Vorsitzende eine außerordentliche Sitzung einberufen. Von jeder Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen. Der Vorstand entscheidet mehrheitlich nach Einholung einer fachlichen Stellungnahme über die Vergabevon Fördermitteln nach § 2.

    3. Der Vorsitzende der Jahrestagung richtet diese in eigener Verantwortung aus. Einzelheiten der Durchführung der Tagung regelt eine vom Vorstand zu beschließ ende Geschäftsordnung.

    4. Maßnahmen der Vorbereitung und Ausführung der Jahrestagung bedürfen insoweit der Zustimmung des Schatzmeisters, als Mittel der Gesellschaft dafür in Anspruch genommen werden.

    § 6
    1. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gemäß § 5 Absatz 1 gewählt.

    2. Vorschlagsberechtigt sind der Vorstand und jedes Mitglied der Gesellschaft.

    3. Die Wahl erfolgt in der Regel durch Handzeichen, einem Antrag auf geheime Abstimmung ist stattzugeben. Im ersten Wahlgang ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, vom zweiten Wahlgang an die einfache Stimmenmehrheit erforderlich.

    4. Der Vorsitzende der Gesellschaft und der Schatzmeister werden für sechs Jahre gewählt, ihre Amtszeit beginnt mit dem nächsten Geschäftsjahr, Wiederwahl ist möglich.

    5. Die Vorsitzenden der jeweiligen Jahrestagungen werden für die Dauer von drei Jahren gewä hlt. Im zweiten Jahr nach derWahl richten sie die Jahrestagung aus.

    § 7
    1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet anläßlich der Jahrestagung der Norddeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin statt. Sie wird vom Vorsitzenden der Gesellschaft festgelegt und geleitet, die Einladung dazu erfolgt unter Bekanntgabe der Tagesordnung im Programmheft der Jahrestagung oder in der Monatsschrift für Kinder-.

    2. Anträge von Mitgliedern zur Tagesordnung müssen spätestens drei Monate vor der Jahrestagung beim Vorsitzenden der Gesellschaft schriftlich eingereicht werden.

    3. Spätere Anträge, die mindestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung beim Vorsitzenden der Gesellschaft schriftlich vorliegen, können in die Tagesordnung aufgenommen werden, wenn dies die Mitgliederversammlung vor Eintritt in die Tagesordnung beschließt.

    4. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört:
    a) endgültige Festlegung der Tagesordnung
    b) Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorsitzenden der Gesellschaft
    c) Entgegennahme des Berichtes des Schatzmeisters
    d) Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
    e) Entlastung des Vorstandes
    f) Wahl von zwei Rechnungsprüfern für das kommende Geschäftsjahr
    g) Nachwahl von Vorstandsmitgliedern
    h) Wahl von Ehrenmitgliedern und Ehrenvorsitzenden
    i) Optionen für zukünftige Tagungspräsidenten
    k) Beschlussfassung über Satzungsänderungen
    I) Ausschluss eines Mitgliedes
    m) Beschlussfassung über die Auflösung der Gesellschaft

    5.Stimmberechtigt sind alle Mitglieder

    6.Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

    7.Die Abstimmung erfolgt in der Regel durch Handzeichen, einem Antrag auf geheime Abstimmung ist stattzugeben.

    8.Beschlüsse bedürfen mit Ausnahme der in der Satzung beschriebenen Abweichungen der einfachen Mehrheit.

    9. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Vorsitzenden der Gesellschaft und dem Protokollführer unterzeichnet und im nächsten Programmheft veröffentlicht wird.

    § 8
    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

    § 9
    1. Anträge auf Satzungsänderungen oder Auflösungen der Gesellschaft müssen mindestens drei Monate vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand schriftlich vorliegen und vom Vorsitzenden der Gesellschaft mit der Tagesordnung, die den Antrag enthält, spätestens vier Wochen vor der Mitgliederversammlung den Mitgliedern bekannt gemacht werden.

    2. Beschlüsse über eine Satzungsänderung oder die Auflösung der Gesellschaft bedürfen einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

    § 10
    Bei Auflösung der Gesellschaft fällt das Vermögen nach Ablösung aller Verbindlichkeiten an die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, es darf nur für gemeinnützige Zwecke Verwendung finden und erst nach Genehmigung durch das zuständige Finanzamt vergeben werden.

    § 11
    Diese geänderte Satzung tritt nach Billigung durch die Mitgliederversammlung am 03.05.97 in Kraft. Nach Inkrafttreten der neuen Satzung wird der regulären Amtszeit des Vorsitzenden der Gesellschaft eine zusätzliche Amtszeit vom 05.05.97 bis zum 31.12.97 vorgeschaltet.