Bereichsnavigation
DGKJ-Erklärung: Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit
Auf der Jahrestagung 2010 der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Potsdam kamen über 800 Kinder- und Jugendärzte zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Kinder-„Euthanasie“-Programme des Nationalsozialismus zusammen. Die Rede des Historikers Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl und Nadja Uhls Lesung aus Briefen von Angehörigen eröffneten die unterschiedlichen Perspektiven des Themas. Im Zentrum der Gedenkfeier stand die von DGKJ-Präsident Prof. Dr. Fred Zepp verlesene Selbstverpflichtung der Fachgesellschaft zur kritischen Aufarbeitung der eigenen Geschichte und zur Erinnerung an die Opfer:
Virtuelle Ausstellung
Die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert und umgesetzt. Seit 2010 war die stetig erweiterte Dokumentation bereits in Potsdam, Berlin, Hamburg und Vechta zu sehen. Ab sofort wird diese Ausstellung auch virtuell unter www.im-gedenken-der-kinder.de angeboten.
Der Netzbesucher bewegt sich per Mausklick durch zwei virtuelle Räume und entlang von 28 Text- und Bildtafeln, die den Weg der „Medizin zwischen Vernichten und Heilen“ darstellen. Der Betrachter kann Informationen über einzelne Einrichtungen, Versuchsreihen und Experimente abrufen, oder sich per Zoom den Beschreibungen der Kinder nähern und Profile der verantwortlichen Mediziner aufrufen. Eine Hördatei vertont Briefwechsel zwischen Eltern und Ärzten. Das Angebot wird ergänzt durch einen Auszug des umfangreichen Ausstellungskatalogs (in gedruckter Fassung erhältlich).
Aktuelle Veranstaltungsdaten der „realen“ Wanderausstellung finden Sie zeitnah an dieser Stelle.
Ausstellung "Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit".
Vortragsprogramme, Informationsmaterialien, Fotos:
- bis zum 23. Juni 2013 in Magdeburg, Ausstellung im Dom zu Magdeburg
- 2012/2013 in Vechta Ausstellung im Museum im Zeughaus Vechta
- 2012 in Hamburg Ausstellung im Medizinhistorischen Museum am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
- 2012 in Berlin Ausstellung im Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
- 2011 in Potsdam Ausstellung im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
- Sonderheft der Monatsschrift Kinderheilkunde
