Begleitbuch

Zur Ausstellung ist das dt./engl. Begleitbuch "Im Gedenken der Kinder" erhältlich. 

Bestellung: info(at)dgkj.de

AKTUELL: Ausstellung 2016 in Würzburg

Über 75 Jahre nach dem Beginn systematischer Tötung von geistig und körperlich behinderten Menschen erinnert die Ausstellung "Im Gedenken der Kinder" an das dunkle Kapitel der „Kinder-Euthanasie“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Über 10.000 von ihnen fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer.

Vom 28.  November bis zum 16. Dezember 2016 wird die Ausstellung im Rathaus Würzburg zu sehen sein.

Rahmenprogramm

Mittwoch, 30. November, 19 Uhr, Ratssaal. PD Dr. med. Susanne Zimmermann, Arnstadt: „Den Opfern ein Gesicht geben – Forschungen zur NS-Kindereuthanasie“

Mittwoch, 7. Dezember, 19 Uhr, Ratssaal. Prof. Dr. med. Hans-Michael Straßburg, Würzburg: „Kinder mit Behinderung in der NS-Zeit in Unterfranken“

Mittwoch. 14. Dezember, 19 Uhr, Ratssaal. Dr. phil. Sascha Topp: „Die Aufarbeitung der Ermordung minderjähriger Kranker nach 1945 in Deutschland“

Mittwoch, 11. Januar, 18:15 Uhr, Central-Kino, Bürgerbräugelände, Frankfurter Straße 87. Figurentheaterstück von Nikolaus Habjan und Simon Meusburger: „F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig“ (Einführung, Film und abschließendes Gespräch)


Vor den Vorträgen besteht die Möglichkeit, die Ausstellung zu besichtigen. Mitglieder des AK Stolperstein stehen für Fragen zur Verfügung.


Führungen für Kinder und Jugendliche: Teamer/innen der Jugendbildungsstätte Unterfranken begleiten auf Anfrage durch die Ausstellung. Dabei ist es ihnen wichtig, dass junge Menschen einen eigenen Zugang zu der Ausstellung fi nden. Ihre Fragen sollen sie offen und frei formulieren und ihre Gedanken dazu miteinander austauschen können.
Anfragen: info@jubi-unterfranken.de oder telefonisch unter 0931/600 60 400

Ort der Ausstellung: Rathaus, Rückermainstraße 2, 97070 Würzburg

Eintritt frei

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo bis Do: 8 – 18 Uhr, Fr: 8 – 14 Uhr, Sa/So: geschlossen.

Begleitheft „Leichte Sprache“ für Menschen mit Behinderung

Anmeldung von Schulklassen und Gruppen: 0931/9 64 81

Programm / Ausstellungs-Faltblatt

Die Ausstellung wurde in dieser Form bereits im Berliner Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" gezeigt. Zu deren Eröffnung im Januar 2012 sprach DGKJ-Präsident Prof. Dr. Wagner ein Grußwort, in dem er auf die Auseinandersetzung der Fachgesellschaft mit der Rolle der Kinderärzte bei den Medizinverbrechen im Nationalsozialismus eingeht. Zur Ansprache.

Virtuelle Ausstellung

Ausstellung im Netz: www.im-gedenken-der-kinder.de

Die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert und umgesetzt. Seit 2010 war die stetig erweiterte Dokumentation bereits in Potsdam, Berlin, Hamburg, Magdeburg, Stuttgart und an anderen Orten zu sehen. Die Ausstellung ist auch virtuell unter www.im-gedenken-der-kinder.de zu besuchen.

Der Netzbesucher bewegt sich per Mausklick durch zwei virtuelle Räume und entlang von 28 Text- und Bildtafeln, die den Weg der „Medizin zwischen Vernichten und Heilen“ darstellen. Der Betrachter kann Informationen über einzelne Einrichtungen, Versuchsreihen und Experimente abrufen, oder sich per Zoom den Beschreibungen der Kinder nähern und Profile der verantwortlichen Mediziner aufrufen. Eine Hördatei vertont Briefwechsel zwischen Eltern und Ärzten. Das Angebot wird ergänzt durch einen Auszug des umfangreichen Ausstellungskatalogs (in gedruckter Fassung erhältlich).

Ausstellung "Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit".

Vortragsprogramme, Informationsmaterialien, Fotos:

DGKJ-Erklärung: Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit

Auf der Jahrestagung 2010 der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Potsdam kamen über 800 Kinder- und Jugendärzte zu einer Gedenkveranstaltung für die Opfer der Kinder-„Euthanasie“-Programme des Nationalsozialismus zusammen. Die Rede des Historikers Prof. Dr. Hans-Walter Schmuhl und Nadja Uhls Lesung aus Briefen von Angehörigen eröffneten die unterschiedlichen Perspektiven des Themas. Im Zentrum der Gedenkfeier stand die von DGKJ-Präsident Prof. Dr. Fred Zepp verlesene Selbstverpflichtung der Fachgesellschaft zur kritischen Aufarbeitung der eigenen Geschichte und zur Erinnerung an die Opfer: