Prof. Dr. med. Angelika Eggert

kandidiert nochmals als Vertreterin der Pädiatrischen Spezialitäten (Onkologie und Hämatologie)


Nach der Approbation 1993 war Prof. Eggert an der Universitäts-Kinderklinik in Essen und am Children’s Hospital of Philadelphia tätig. Frau Eggert ist seit 2002 Fachärztin für Kinderheilkunde, seit 2006 mit der neu eingeführten Schwerpunktbezeichnung Hämatologie/Onkologie. Für ihre Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Neuroblastoms erhielt sie 2000 den Evans-Preis der internationalen „Advances in Neuroblastoma Research Association“ und den Schweisguth-Preis der Internationalen Gesellschaft für Kinderonkologie (SIOP), sowie 2001 den Kind-Philipp-Preis der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH). Sie habilitierte 2004 und war von 2004 - 2008 Universitäts-Professorin für Pädiatrisch-Onkologische Forschung an der Universitäts-Kinderklinik Essen. Von 2006 - 2008 leitete Prof. Eggert als kommissarische Direktorin die Klinik für Kinderheilkunde I (Schwerpunkte Neuropädiatrie, Neonatologie und Intensivmedizin). In den Jahren 2007 und 2008 erhielt Frau Prof. Eggert Rufe auf die Lehrstühle für Kinderonkologie an den Universitätskliniken Innsbruck und Essen, sowie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Seit Juli 2008 leitet sie als ärztliche Direktorin die Klinik für Kinderheilkunde III (Schwerpunkte Hämatologie/Onkologie, Pulmologie und Kardiologie) des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Essen.

„Als zentrale Themen für die Arbeit im Vorstand der DGKJ betrachte ich neben der Vertretung der Subspezialität Hämatologie/Onkologie vor allem die Stärkung der Bedeutung der Pädiatrie in Gesundheitswesen und Politik mit Umsetzung der GMK-Beschlüsse: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und sollten nur von Kinderärzten behandelt werden, die Optimierung der Zusammenarbeit zwischen universitärer und nicht-universitärer Medizin auf der einen Seite, sowie des stationären und des ambulanten Sektors auf der anderen Seite, die adäquate Entgeltgestaltung im klinischen DRG-System sowie im niedergelassenen Bereich, die Stärkung der Rolle der pädiatrischen Subspezialitäten, die Qualitätssicherung und weitere Verbesserung der pädiatrischen Aus- und Weiterbildung, die Umsetzung klinisch relevanter Forschungsergebnisse in die tägliche Praxis durch klinische Studien. Ich würde mich freuen, wenn ich als Vorstandsmitglied zu diesen Aufgaben einen aktiven Beitrag leisten könnte.“

 

Prof. Dr. med. Reinhard Berner, Freiburg

Prof. Dr. med. Orsolya Genzel-Boroviczény, München

Prof. Dr. med. Ingeborg Krägeloh-Mann, Tübingen

Prof. Dr. med. Tim Niehues, Düsseldorf