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Protokoll der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin am 24.09.2011 anlässlich der 107. Jahrestagung in Bielefeld
Anwesende: Siehe Teilnehmerliste (hinterlegt in der Geschäftsstelle).
Beginn: 13:15 Uhr; Ende: 15:25 Uhr.
TOP 1: Festsetzung der Tagesordnung
Prof. Zepp begrüßt die erschienenen Mitglieder als Präsident und Leiter der Mitgliederversammlung und stellt fest, dass die Einladung mit der Tagesordnung form- und fristgerecht erfolgt ist (Monatsschrift Kinderheilkunde 2011, 159, S. 687-688). Es sind keine Änderungswünsche eingegangen, die Tagesordnung wird beschlossen. Nach § 12, Abs. 4 der Satzung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig. Frau Dr. Olbrisch führt für Prof. Zepp und Prof. Weiß das Protokoll.
TOP 2: Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung der 106. Jahrestagung vom 18.09.2010
Das Protokoll der Mitgliederversammlung anlässlich der 106. Jahrestagung in Potsdam vom 18.09.2011 wurde in der Monatsschrift Kinderheilkunde 2010, 158, S. 114-144 veröffentlicht. Einsprüche oder Ergänzungen ergeben sich nicht; das Protokoll wird einstimmig angenommen.
TOP 3: Bericht des Präsidenten
Prof. Zepp teilt die Tagungsweise des Vorstandes (zweimal) sowie des Geschäftsführenden Vorstandes (viermal jährlich) mit. Er erläutert die Schwerpunktthemen der DGKJ: die Arzneimittelsicherheit, die Thematik Transition und Prävention, Seltene Erkrankungen sowie im Rahmen des geplanten Versorgungsgesetzes die Pädiatrischen Spezialambulanzen (siehe TOP 12). Anschließend berichtet Prof. Zepp aus dem letzten Jahr seiner Tätigkeit: Am 26.11.2010 veranstaltete die DGKJ ein Expertenforum zum Thema: „Qualitätssicherung in der Pädiatrie: Mindestmengen, Strukturentwicklung, Zentralisierung“. Um weiterhin die Diskussion, wie Qualität gewertet werden kann, zu befördern, wird die DGKJ auch dieses Jahr am 11.11.2011 ein Expertenforum in Berlin [aktueller Hinweis: verschoben auf den 8. März 2012] organisieren. Das Programm ist auf der DGKJ-Website veröffentlicht.
Am 26.01.2011 war er zu einer Sachverständigenanhörung der Kinderkommission des Deutschen Bundestags zur Thematik gesundes Aufwachsen eingeladen; im Vorfeld stimmte er seine Position und Darstellung mit den Vertretern von BVKJ und DGSPJ ab.
Am 27.01.2011 fand die Eröffnung der Ausstellung „Im Gedenken der Kinder“, die die historische Kommission der DGKJ erarbeitet hatte, im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam statt; diese Ausstellung wird 2012 in der „Topographie des Terrors in Berlin“ umgearbeitet präsentiert werden – was ein großer Erfolg für die Arbeit der Historischen Kommission ist und das Ansehen der DGKJ insgesamt deutlich gefördert hat.
Angesichts der zeitlichen Limitierung der Mitgliederversammlung verweist der Präsident bezüglich der Berichte zur Arbeit der anderen Kommissionen auf deren Veröffentlichung im Dezember-Heft der Monatsschrift Kinderheilkunde; die Aktivitäten aus der Öffentlichkeitsarbeit sowie die Veranstaltungen der DGKJ (Repetitorien und Ernährungskurs) werden in einer Präsentation während des Berichtes des Präsidenten aufgegriffen.
Prof. Zepp geht auf die Zusammenarbeit mit dem SpringerVerlag ein: Angesichts der Problematik, dass ein deutschsprachiges Journal, das zudem primär fortbildungsorientierte Beiträge publiziert, nicht zu einer hochwertigen Publikationsmöglichkeit im Sinne eines hohen Impact Factors entwickelt werden kann, ist die Entscheidung gefallen, ein englischsprachiges Open Access Pädiatrie Journal vorzubereiten. Dabei übernimmt der Springer-Verlag die Finanzierung für die ersten 2 Jahre (die DGKJ bemüht sich um den Zeitraum von 3 Jahren), so dass die Gebühren für die Veröffentlichung der Publikation für die Autoren, die üblicherweise bei 1.500-3.000 € pro Publikation liegen, für diesen Zeitraum übernommen werden. Es wird ein Editorial Board gebildet, der Launch des Journals ist für 2012 geplant. Prof. Zepp bittet um Unterstützung des Journals insbesondere durch die akademischen Einrichtungen. Die Monatsschrift Kinderheilkunde wird als qualifiziertes Weiterbildungsjournal weiterhin Original-Artikel enthalten.
Prof. Zepp dankt allen Ehrenamtlichen in den Kommissionen der DGKJ, den verschiedenen Delegierten der DGKJ, denjenigen, die Presseanfragen beantworten oder sonstige Termine für die DGKJ übernehmen, für ihr Engagement, ohne dieses die DGKJ nicht so aktiv sein könnte wie sie es ist. Die DGKJ ist auch denjenigen zu Dank verpflichtet, die sie für Kommissionen der nachgeordneten Behörden des BMG vorschlägt und die als Experten ad personam berufen werden, aber positiv für die Pädiatrie wirken.
Ausgehend aus der Gendiagnostikkommission hat Prof. Omran ein Gespräch zwischen DGKJ und Vertretern der Dt. Ges. für Humangenetik vorgeschlagen, das am 15.09. in guter Atmosphäre stattfand. Es erfolgte die Zusage der Humangenetik, dass sie die Bemühung der DGKJ, bei der nächsten Überarbeitung der MWBO die fachgebundene genetische Beratung darin zu verankern, nicht behindern werde.
Der Vorstand der DGKJ hat in seiner letzten Sitzung der DGKJ den Vorschlag von Frau Dr. Müller-Stöver, der Vertreterin der Assistenz- und Oberärzte im Vorstand, eine Befragung der Weiterbildungsassistenten durchzuführen, positiv aufgegriffen.
TOP 4: Bericht des Schatzmeisters
Prof. Weiß präsentiert zunächst die Mitgliederstatistik der DGKJ, die mit Stand 01.09. 14.758 Mitglieder hatte. Er erläutert die Beitragsstaffelung; hier erfolgt insbesondere angesichts der 2.417 Mitglieder mit einem Beitrag von 150 € und der deutlich höheren Zahl von 9.877 Mitgliedern mit einem Beitrag von 110 € die dringende Aufforderung an alle Chef-, Oberärzte und Selbstständige, sich korrekt einzustufen. Anschließend erläutert Prof. Weiß den Kassenbericht 2010 und geht insbesondere auf den Kassenstand zum 01.01. und zum 31.12. ein, aus dem eine deutliche Unterdeckung hervorgeht. Er erläutert weiterhin die Gesamteinnahmen so wie den größten Ausgabenposten mit der Monatsschrift Kinderheilkunde, die sich in den Zahlen für den „Zweckbetrieb“ niederschlägt. Die Ausgaben haben keine exponentiellen Zunahmen zu verzeichnen, sondern eine leichte Zunahme im Bereich der Reisekosten, in denen sich die vermehrte Aktivität der DGKJ niederschlägt. Prof. Weiß erläutert, dass die DGKJ eine wichtige Korrektur der Aufteilung zwischen „echtem“ und „unechtem“ Beitrag beim zuständigen Finanzamt erreichen konnte, so dass der „unechte“ Beitrag von 95 % auf 61,4 % reduziert werden konnte und nun adäquater die Tätigkeit der Geschäftsstelle widerspiegelt. Um die finanzielle Unterdeckung, die ebenso für 2011 erwartet wird, auszugleichen, aber vor allem auch um die Aktivität eines hauptamtlichen Generalsekretärs, für den die letztjährige Mitgliederversammlung den Auf trag erteilt hat, finanziell aufzufangen, präsentiert Prof. Weiß einen Vorschlag der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge für die einzelnen Mitgliedergruppen sowie erstmals mit einem geringen Beitrag für Pensionäre ohne Bezug der Monatsschrift Kinderheilkunde.
Prof. Weiß führt auf Nachfrage aus, wo in dem vorliegenden Kassenbericht die Einnahmen aus den Kongressen aufgeführt sind, sowie den Umgang der DGKJ mit Einstufung der einzelnen Mitglieder in die Beitragsordnung. In dem kommenden Newsletter wird nochmals eine Aufforderung zur korrekten Einstufung der Mitglieder erfolgen.
TOP 5: Bericht der Kassenprüfer
Dr. Schnabel (Berlin) berichtet von der am 24.06.2011 in der Geschäftsstelle stattgefundenen Kassenprüfung, bei der neben ihm Prof. Radke (Potsdam) als Kassenprüfer fungierte. Sämtliche Unterlagen lagen vor; alle Eingänge und Ausgänge waren dokumentiert; die Fragen der Kassenprüfer wurden mit Vorlage der Belege beantwortet. Aus Sicht der Kassenprüfer erfolgte die Führung der Unterlagen ordnungsgemäß, so dass die Kassenprüfer der Mitgliederversammlung die Entlastung des Vorstandes empfehlen.
TOP 6: Entlastung des Vorstandes
Aus der Mitgliederversammlung erfolgt der Antrag auf Entlastung des Vorstandes. Schatzmeister und Vorstand werden bei Stimmenthaltung des Geschäftsführenden Vorstandes einstimmig entlastet.
TOP 7: Hauptamtlicher Generalsekretär der DGKJ
Prof. Zepp erläutert die Diskussion der DGKJ der letzten Jahre zu einem hauptamtlichen Repräsentanten, der angesichts der nicht unbegrenzten zeitlichen Ressourcen des Präsidenten zur Unterstützung für die (gesundheits-)politische Interessenvertretung gewünscht wird. Die letztjährliche Mitgliederversammlung hatte eine solche Position diskutiert und gutgeheißen, aber formal nicht beschließen können. Nun hat der Vorstand eine entsprechende Satzungsergänzung vorgesehen. In § 10 kann am Ende ein neuer Absatz 6 eingefügt werden: „Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, einen ‚Generalsekretär’ für die Dauer der Amtszeit des Präsidenten zu beschäftigen. Der Generalsekretär unterstützt den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben und tritt nach außen als Interessenvertreter der Gesellschaft auf. Er ist nicht Organ und nicht Rechtsvertreter der Gesellschaft. Er nimmt an Vorstandssitzungen ohne Stimmrecht teil.“Aus der Mitgliederversammlung erfolgen Fragen nach den projektierten Aufwendungen für den Generalsekretär. Prof. Zepp erläutert auf Nachfrage, dass hierfür aus seiner Sicht ein Pädiater (bzw. u.U. auch ein Mediziner) aus einer mittleren und gehobenen Führungsposition in Frage komme, der am Ende seiner Berufslaufbahn stehe und Erfahrung mit gesundheitspolitischen Gremien gesammelt habe. Prof. Zepp ist, trotz der in der Versammlung geäußerten Skepsis, ob eine solche Persönlichkeit gefunden werden könne, zuversichtlich, dass eine qualifizierte Person mit entsprechendem Engagement rekrutierbar ist und plädiert nach langjähriger Vorbereitung für die zeitnahe Realisierung. Der Erfolg des Projekts wird durch den Vorstand monitoriert werden. Korrekturen sind jederzeit auch in Zukunft möglich.
TOP 8: Satzungsänderungen
Prof. Zepp erläutert die oben genannte sowie die weiteren vorgesehenen Satzungsänderungen, die bei Einladung der Mitgliederversammlung in der Monatsschrift Kinderheilkunde und auf der Website der DGKJ im Vorfeld veröffentlicht wurden. Diese werden ohne Änderung einstimmig ohne Gegenstimmen bei 7 Enthaltungen angenommen.
TOP 9: Festsetzung der Jahresbeiträge 2012
Der Schatzmeister dankt für die Entlastung des Vorstandes und kommt auf die in seinem Bericht vorgeschlagene neue Beitragsordnung zurück:
- 170 € Jahresbeitrag für Chef-, Oberärzte und Selbstständige (+20 € gegenüber dem Beitrag 2011);
- 125 € Jahresbeitrag für Angestellte und Beamte in nicht leitender Funktion und Pensionäre mit Bezug der Monatsschrift Kinderheilkunde (+15 €);
- 80 € für Assistenzärzte im 1. Kalenderjahr der Mitgliedschaft, Eltern in Elternzeit sowie arbeitssuchende Mitglieder mit Bezug der MoKi (+10 €);
- 30 € für Pensionäre ohne MoKi, Elternzeit-Mitglieder ohne MoKi etc. (diese waren vorher gratis Mitglied);
- 200 € für Konventgesellschaften (+50 €).
Die Mitglieder beschließen die von Prof. Weiß und dem Vorstand vorgeschlagene neue Beitragsordnung einstimmig ohne Enthaltung und ohne Gegenstimmen.
TOP 10: Wahl von 2 Kassenprüfern für 2012
Die Mitgliederversammlung wählt ohne Gegenstimmen und ohne Stimmenthaltungen Herrn Prof. Dr. Arndt Borkhardt (Düsseldorf) und Herrn Prof. Dr. Rainer Burghard (Siegen) zu Kassenprüfern 2012.
TOP 11: Vorstandswahl
11.1: Wahl des Schatzmeisters
Prof. Weiß kandidiert für das Amt des Schatzmeisters der DGKJ. Prof. Zepp dankt Prof. Weiß für sein bisheriges Engagement: Prof. Weiß hat das Amt mit großer Sorgfalt und der notwendigen Härte bei Verhandlungen ausgeübt, so dass er ihn gebeten habe, für dieses wichtige Amt nochmals zu kandidieren. Weitere Kandidatenmeldungen erfolgen nicht. Die Mitglieder wählen Prof. Weiß ohne Gegenstimmen und bei einer Enthaltung einstimmig zum Schatzmeister der DGKJ für die Amtsperiode 2012 bis 2016. Prof. Weiß nimmt das Amt dankend an.
11.2: Wahl der 3 Vertreter unterschiedlicher pädiatrischer Spezialitäten
Der Präsident erläutert, dass sich die bisherigen Kandidaten (Profs. Berner, Eggert, Genzel-Boroviczény, Krägeloh-Mann, Niehues) im August-Heft der Monatsschrift Kinderheilkunde vorgestellt hätten. Aus der Mitgliederversammlung erfolgen keine weiteren Vorschläge. Eine weitere Vorstellung der Kandidaten erfolgt nicht, doch präsentieren sich die Kandidaten, wobei Prof. Berner aufgrund des Papstbesuches in Freiburg und der daraus resultierenden Präsenzpflicht nicht in Bielefeld vor Ort sein kann. Da die vorbereiteten Wahlzettel nur eine Stimme vorsehen, aber drei Kandidaten gewählt werden sollen und die Satzung hierfür keine Aussage trifft, entscheidet die Mitgliederversammlung auf Antrag, dass für diesen einen Wahlgang 3 Stimmen abgegeben werden sollen. Diese Entscheidung erfolgt ohne Gegenstimmen bei drei Enthaltungen. Nach Auszählung der Stimmzettel gibt der Präsident das Ergebnis bekannt: Die Mitgliederversammlung hat bei einer Enthaltung und 2 ungültigen Stimmen Prof. Niehues mit 67 Stimmen, Prof. Berner mit 63 Stimmen, Prof. Krägeloh-Mann mit 53 Stimmen in den Vorstand gewählt. Profs. Eggert und Genzel erhielten 46 und 31 Stimmen. Profs. Niehues und Krägeloh-Mann nehmen die Wahl dankend an; Prof. Berner hat dem Präsidenten im Vorfeld signalisiert, dass er die Wahl annehmen würde, wenn er gewählt werden würde.
11.3: Wahl eines Vertreters aus den unter 11.2. gewählten bzw. dem Sprecher des Konvents für fachliche Zusammenarbeit in den Geschäftsführenden Vorstand
Zur Wahl für den geschäftsführenden Vorstand kandidieren Profs. Berner, Krägeloh-Mann, Niehues sowie nach § 10 (1) der Satzung qua Amt PD Dr. Rodeck als Sprecher des Konvents für fachliche Zusammenarbeit, der in dieser Funktion in der Konventsitzung am Vortag in seinem Amt bestätigt wurde. Die Mitgliederversammlung wählt für die Amtsperiode 2012 bis 2014 PD Dr. Rodeck als Vertreter der Subspezialitäten in den Geschäftsführenden Vorstand mit 38 Stimmen. (Auf Prof. Berner und Niehues entfielen jeweils 9 Stimmen, Prof. Krägeloh erhielt 20 Stimmen.) PD Dr. Rodeck bedankt sich für das Vertrauen und nimmt die Wahl an. Prof. Zepp dankt Prof. Omran für die Wahlleitung dieser Wahl und der Wahl unter 11.2.
11.4: Wahl eines Kinder und Jugendarztes in freier Praxis
Prof. Zepp stellt Dr. Rodens als Kandidaten vor, der diese Funktion im Vorstand bereits die letzte Amtsperiode mit Engagement wahrgenommen hat; weitere Kandidatenmeldungen erfolgen nicht, auch kein Antrag auf geheime Wahl. Die Mitgliederversammlung bestätigt Dr. Rodens ohne Enthaltungen und ohne Gegenstimmen in seinem bisherigen Amt als Vertreter der Kinder- und Jugendärzte in freier Praxis.
Somit setzt sich der Vorstand ab 01.01.2012 wie folgt zusammen:
Präsident: Prof. Dr. Norbert Wagner
Kinder- und Jugendarzt
RWTH Aachen, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen
Vizepräsident: Prof. Dr. Fred Zepp
Universitätsmedizin Mainz, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Langenbeckstr. 1, 55131 Mainz
Schatzmeister: Prof. Dr. Michael Weiß
Kinder- und Jugendarzt
Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Amsterdamer Str. 59, 50735 Köln
Vorsitzender der Jahrestagung 2012: Prof. Dr. Kurt Ullrich
Kinder- und Jugendarzt
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Martinistr. 52, 20246 Hamburg
Vorsitzender der Jahrestagung 2013: Prof. Dr. Ertan Mayatepek
Kinder- und Jugendarzt
Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Allgemeine Pädiatrie
Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf4
Vertreter unterschiedlicher pädiatrischer Spezialitäten:
Prof. Dr. Reinhard Berner
Kinder- und Jugendarzt
Universitätsklinikum Freiburg, Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
Mathildenstr. 1, 79106 Freiburg
Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann
Kinder- und Jugendärztin
Universitäts-Klinik Tübingen, Abt. Neuropädiatrie
Hoppe-Seyler-Str. 1, 72076 Tübingen
Prof. Dr. Tim Niehues
Kinder- und Jugendarzt
Helios Klinikum Krefeld, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Lutherplatz 40, 47805 Krefeld
PD Dr. Burkhard Rodeck
Kinder- und Jugendarzt
Christliches Kinderhospital Osnabrück
Johannisfreiheit 1, 49074 Osnabrück
Dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 10, Abs. 1, gehört an:
Herr PD Dr. Burkhard Rodeck
Kinder- und Jugendarzt in freier Praxis: Dr. Klaus Rodens
Kinder- und Jugendarzt
Angertorstr. 6, 89129 Langenau
Vertreter der Assistenz- und Oberärzte: Dr. Sarah Müller-Stöver
Kinder- und Jugendärztin
Altonaer Kinderkrankenhaus
Bleickenallee 38, 22763 Hamburg
Die Funktionen der kooptierten Mitglieder nach § 9, Abs. 2 werden folgend wahrgenommen:
Vertreter des Konventes der leitenden Hochschullehrer: Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin
Kinder- und Jugendarzt
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendmedizin
Eythstr. 24, 89075 Ulm
Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder und Jugendmedizin (DAKJ): Prof. Dr. Hans-Jürgen Nentwich
Kinder- und Jugendarzt
DAKJ, Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin
(Der Generalsekretär der DAKJ wird für die nach 5/2012 folgende Wahlperiode durch die Mitgliederversammlung der DAKJ 10/2011 bestimmt.)
Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH): Prof. Dr. Lucas Wessel
Kinderchirurg
Universitätsklinikum Mannheim gGmbH, Kinderchirurgische Abt.
Theodor-Kutzer-Ufer 1, 368167 Mannheim
Ein Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ): Prof. Dr. Hans-Michael Straßburg
Kinder- und Jugendarzt
Universitätsklinikum
Josef-Schneider-Str. 2, 97090 Würzburg
Ein Vertreter des Berufsverbandes der Kinder und Jugendärzte (BVKJ):Dr. Wolfram Hartmann
Kinder- und Jugendarzt
BVKJ, Mielenforster Str. 2, 51096 Köln
Ein Vertreter des Verbandes Leitender Kinder und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD): Prof. Dr. Gernot Sinnecker
Kinder- und Jugendarzt
Klinikum der Stadt Wolfsburg, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Sauerbruchstr. 7, 38440 Wolfsburg.
Zum 31.12.2011 scheiden aus dem Vorstand aus: Prof. Dr. Otte (Bielefeld) Vorsitzender der Jahrestagung 2011; Prof. Dr. Eggert (Essen), Prof. Dr. Gahr (Dresden) und Prof. Dr. Gärtner (Göttingen) als Vertreter der pädiatrischen Spezialitäten.
11.5: Wahl der/des Kongresspräsidenten 2016
Prof. Dr. Herting (Lübeck) stellt sich als Kongresspräsident 2016 zur Wahl, erläutert mögliche Themen und seinen Wunsch, bei der Jahrestagung in Hamburg weitere pädiatrische Spezialgesellschaften einzubeziehen. Die Mitglieder wählen Prof. Herting einstimmig ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen zum DGKJ-Jahrestagungspräsidenten 2016.
TOP 12: Aktuelle gesundheitspolitische Themen
Die pädiatrischen Spezialambulanzen, die durch persönliche und institutionelle Ermächtigungen organisiert sind, können nach Einführung der Schiedsstellenfähigkeit für § 120, Abs. 1a SGB V, eine zusätzliche Pauschale direkt mit den Kassen verhandeln, und sollten dies auf jeden Fall auch tun, so Prof. Zepp. Die unzureichende Finanzierung der Spezialambulanzen trifft aber auch auf universitäre pädiatrische Spezialambulanzen zu. Mangels fehlender Interessensvertretung der Hochschulambulanzen hat die DGKJ dieses Thema bearbeitet und strebt eine ähnliche Regelung wie es § 120, Abs. 1a ermöglicht für die Hochschulambulanzen nach § 117 SGB V an. Der Vorstand hat diesbezüglich mehrere Gespräche mit dem BMG geführt. Zur Begründung und Darstellung des Finanzierungsdefizits hat die DGKJ im Sommer kurzfristig eine Umfrage unter den pädiatrischen Hochschulstandorten durchgeführt.
Weitere Themen, denen sich die DGKJ gewidmet hat, waren die Arzneimittelsicherheit sowie die Thematik Transition. Zu letzterem war Prof. Zepp in ein Symposium der BÄK eingebunden; vereinbart wurde hier, dass die DGKJ mit der DGIM ein Initialgespräch führt und anschließend in kleinen AGs auf Spezialfachebene zwischen Pädiatern und Erwachsenenmedizinern die Transitionsproblematik für die einzelnen Erkrankungsgruppen diskutiert wird. Zum Thema Prävention hat Prof. Zepp ein Referat auf dem Dt. Ärztetag gehalten und dabei insbesondere die Möglichkeiten der primären Prävention ausgehend von der pränatalen Phase in langfristiger Perspektive illustriert.
TOP 13: Wahl von Ehrenmitgliedern und korrespondierenden Mitgliedern
Es liegen 2 Anträge, die der Vorstand unterstützt, für die Wahl von Ehrenmitgliedern vor und zwar für Prof. Dr. Cremer (Heilbronn) und Prof. Dr. Dr. hc. Reinhardt (München). Prof. Zepp stellt die Kandidaten vor. Die Mitgliederversammlung folgt den Vorschlägen einstimmig (ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen), so dass Prof. Cremer und Prof. Reinhardt zu Ehrenmitgliedern der DGKJ gewählt werden. Die Verleihung der Urkunden erfolgt auf der Jahrestagung 2012 in Hamburg.
TOP 14: Berichte der Kongresspräsidenten 2012 und 2013
Prof. Ullrich erläutert die Planung für die 108. Jahrestagung der DGKJ, die vom 13. bis 16.09.2012 in Hamburg stattfinden wird. Er stellt die Programmstruktur vor, da hier neben den Kinderchirurgen, den Sozialpädiatern und der Kinderkrankenpflege erstmals die Konventgesellschaften GNPI und GPOH sowie die Pädiatrische Forschungstagung zusammen mit der DGKJ tagen werden. Schwerpunktthemen werden der gesellschaftliche Wandel, die Seltenen Erkrankungen sowie der Langzeit-Outcome medizinischer Behandlungen/Interventionen sein. Prof. Mayatepek, der die 109. Jahrestagung der DGKJ für den 12. bis 15.09.2013 in Düsseldorf organisiert, stellt die bisherige Planung vor. Er erläutert das Programm mit einem besonderen Fokus auf den Themen Pharmakotherapie bei Kindern, Neue diagnostische Therapien, Pädiatrische Infektiologie und Immunologie, die Stadt Düsseldorf, die Erreichbarkeit, die Tonhalle als Location für das Benefizkonzert sowie die Planung für den Gesellschaftsabend.
TOP 15: Bericht aus dem Konvent für fachliche Zusammenarbeit
PD Dr. Rodeck berichtet aus seiner Tätigkeit als Sprecher des Konvents für fachliche Zusammenarbeit und geht hier zunächst auf die Entwicklung der GOÄ ein; hier war er als Konventsprecher in die Planung der BÄK eingebunden; zusätzlich haben Abstimmungsgespräche bei der BÄK mit den einzelnen Konventgesellschaften stattgefunden. Er erläutert die bisherige Planung für die altersgestaffelten Kinderzuschläge. Der Beschluss des zuständigen Ausschusses der BÄK steht allerdings noch aus. PD Dr. Rodeck ist in der DAKJ-Kommission Weiterbildungs- und Strukturfragen vertreten, die die Überarbeitung der WBO Kinder und Jugendmedizin vorbereitet. Zuletzt geht er auf die Repetitorien ein, die die DGKJ zweimal jährlich mit großem Erfolg veranstaltet.
TOP 16: Verschiedenes
Keine Meldungen.
Da dies die letzte Mitgliederversammlung unter Leitung von Prof. Zepp ist, dankt Prof. Wagner dem Präsidenten für sein herausragendes ehrenamtliches Engagement für die DGKJ. Prof. Zepp dankt den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern und Prof. Otte für die engagierte Ausrichtung des erfolgreichen und schönen Bielefelder Kongresses. Er schließt die Sitzung mit einem Dank an die Mitglieder der Sitzung.
Prof. Dr. Fred Zepp (Präsident)
Prof. Dr. Michael Weiß(Schatzmeister)