Protokollentwurf der Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Kinder und Jugendmedizin am 13.09.2014 anlässlich der 110. Jahrestagung in Leipzig

Anwesende: Siehe Teilnehmerliste (hinterlegt in der Geschäftsstelle)

Beginn: 13:15 Uhr, Ende: 14:55 Uhr.

 

TOP 1:   Festsetzung der Tagesordnung

 

Prof. Wagner begrüßt als Präsident und Leiter der Mitgliederversammlung die Teilnehmer; er stellt fest, dass die Einladung mit der Tagesordnung form- und fristgerecht in der Monatsschrift Kinderheilkunde 2014, 162, S. 660 erfolgt ist. Dr. Stier hat ein Anliegen angemeldet und könnte dies unter „Verschiedenes“ anbringen. Zusätzlich möchte Prof. Wagner den TOP 9.1. direkt nach seinem Bericht vorziehen, damit das Ergebnis der Wahl für die Abhandlung von TOP 9.2. vorliegt. Die Mitgliederversammlung ist ohne Gegenstimmen und Enthaltungen mit der Tagesordnung und dem genannten Vorgehen einverstanden. Nach § 12, Abs. 4 der Satzung ist die Mitgliederversammlung beschlussfähig. Dr. Olbrisch führt für Prof. Wagner und Prof. Weiß das Protokoll.

 

TOP 2:   Genehmigung des Protokolls der Mitgliederversammlung

                der 109. Jahrestagung vom 14.09.2013

 

Das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 14.09.2013 in Düsseldorf wurde in der Monatsschrift Kinderheilkunde 2013, 161, S. 1057 publiziert. Einsprüche oder Ergänzungen erfolgen nicht; das Protokoll wird einstimmig angenommen.

 

TOP 3:   Bericht des Präsidenten

 

Prof. Wagner verweist auf seinen schriftlichen Bericht, der anlässlich der Mitgliederversammlung allen Mitgliedern, deren E-Mail-Adresse der Geschäftsstelle bekannt ist, zugegangen ist. In der Sitzung erläutert er die wichtigsten Themen, die die DGKJ bearbeitet: Finanzierung der Kinderkliniken und –abteilungen, Soziale Prävention, Arzneimittelsicherheit, Nationales Forschungsnetz für Kinder- und Jugendmedizin, Nationaler Lernzielkatalog Medizin, Novellierung der Musterweiterbildungsordnung. Er erläutert die Aktivitäten der DGKJ zum geplanten Präventionsgesetz: Die DGKJ setzt sich auf politischer Ebene für eine Änderung des § 26 SGB V ein, damit die Früherkennungsuntersuchungen zu Präventionsinstrumenten ausgebaut werden. Die Richtlinie, die die „U“s regelt, wurde seit vielen Jahren vom Gemeinsamen Bundesausschuss überarbeitet; eine Beschlussempfehlung für die Neustrukturierung der sog. Kinderrichtlinien, die das Programm der „U“s beinhalten, liegt der DGKJ vor. Die DGKJ ist gefragt, ihre Stellungnahme in der darauf folgenden Woche abzugeben.

Weiterhin ist die DGKJ bestrebt, bessere Rahmenbedingungen für eine strukturierte Transition aus der Pädiatrie in die ‚Erwachsenenmedizin‘ auf politischer Ebene zu erreichen.

Die DGKJ hat neben der Monatsschrift Kinderheilkunde eine weitere Publikationsmöglichkeit für die wissenschaftlichen Aktivitäten der deutschen Pädiatrie geschaffen: Anfang September wurde das Online-Journal Molecular and Cellular Pediatrics aufgenommen und ist unter www.molcellped.com abrufbar. Als Editor-in-Chief fungiert Prof. Debatin. Die DGKJ wird dabei in den ersten Jahren vom Springer-Verlag unterstützt.

Prof. Wagner dankt zunächst Herrn Prof. Beck stellvertretend für das gesamte Leipziger Team für die Ausrichtung der Jahrestagung. Zuletzt dankt Prof. Wagner allen in der DGKJ ehrenamtlich engagierten Mitgliedern, Herrn Dr. Eßer als Generalsekretär sowie den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle.

 

TOP 9.1.  Wahl der drei Vertreter unterschiedlicher pädiatrischer Spezialitäten

 

Zur Wahl stehen Prof. Dr. Berner (Dresden), Prof. Dr. Krägeloh-Mann (Tübingen) sowie Prof. Dr. Niehues (Krefeld), die diese Aufgabe bereits ausüben. Sie haben sich im August-Heft der Monatsschrift Kinderheilkunde vorgestellt. Weitere Kandidatenmeldungen erfolgen in der Mitgliederversammlung nicht; die Mitgliederversammlung verzichtet auf eine geheime Wahl. Prof. Berner wird bei einer Enthaltung ohne Gegenstimmen einstimmig gewählt, ebenso in zwei weiteren Wahlgängen Prof. Krägeloh-Mann und Prof. Niehues. Alle nehmen die Wahl an, damit vertreten sie die pädiatrischen Spezialitäten im Vorstand der DGKJ für die Amtsperiode 01.01.2015 bis 31.12.2017.

 

TOP 4:   Bericht des Schatzmeisters

 

Prof. Weiß präsentiert den Kassenbericht 2013, erläutert einzelne Posten wie die Rechts- und Beratungskosten und resümiert, dass die Kassenlage der DGKJ sich sehr positiv darstellt. Anschließend erläutert er die Mitgliederstatistik der DGKJ. Der Mitgliederstand der DGKJ hat erstmals die 15.000 Mitglieder–Marke überschritten. Die DGKJ weist mit Stand 01.09.2014 15.163 Mitglieder gegenüber 14.747 Mitgliedern mit Stand 01.09.2013 aus.

Zuletzt präsentiert Prof. Weiß eine modifizierte Lösung für die Reisekostenregelung bei Referenten der Jahrestagung. Hintergrund ist, dass bei der Jahrestagung der DGKJ für die eigenen Mitglieder, die als Referenten auftreten, keine Reisekosten übernommen werden. Dies wurde von verschiedenen Seiten moniert, so dass der Vorstand eine Lösung vorschlägt, wonach für alle Referenten maximal 99 Euro Reisekosten übernommen würden und zusätzlich ein Budget für fachfremde Referenten zur Verfügung gestellt würde. Die Mehrkosten gegenüber der momentanen Lösung von rund 25.000 Euro müssten demzufolge über eine Erhöhung des Teilnehmergebühren um 10 bis 15 Euro ausgeglichen werden.

Die anschließenden Nachfragen gehen auf den Unterschied vom „echten“ zum „unechten“ Mitgliedsbeitrag sowie die Vertragsbindung mit dem Springer-Verlag ein. Prof. Weiß erläutert hier, dass der Springer-Verlag die Etablierung des Online-Journals ermöglicht, in dem er in den ersten Jahren die Kosten übernimmt. Ein Mitglied weist im Hinblick auf eine mögliche Erhöhung der JT-Teilnehmergebühren auf die psychologische Grenze von 200 Euro hin, die aus seiner Sicht nicht überschritten werden sollte. Der Schatzmeister weist demgegenüber darauf hin, dass der Kongress kostendeckend durchgeführt werden müsse, unabhängig von der jeweiligen Kassenlage der DGKJ. Prof. Wagner ergänzt, dass es keinen Automatismus bei der Erhöhung der Teilnehmergebühren gebe, da jeder Kongress neu kalkuliert werde.

Eine Nachfrage bezieht sich auf die DGKJ-Mitgliedsbeiträge; diese beruhen auf Selbsteinschätzung der Mitglieder.

In der anschließenden Abstimmung stimmt die Mehrheit der Mitglieder für die von Prof. Weiß vorgestellte Reisekostenregelung bei 11 Gegenstimmen und 46 Enthaltungen. (Die Teilnehmerlisten verzeichnen mehr als 185 anwesende DGKJ-Mitglieder.)

 

TOP 5:   Bericht der Kassenprüfer

 

Prof. Schneider (Dortmund) berichtet von der Kassenprüfung, die am 30.04.2014 in den Räumen der die DGKJ betreuenden Steuerberatungsgesellschaft stattfand. Die Kassenprüfer konnten sich durch Stichproben von der ordnungsgemäßen Führung der Unterlagen (diese lagen alle vor) überzeugen. Er beantragt daher die Entlastung des Vorstandes.

 

TOP 6:   Entlastung des Vorstandes

 

Der von Prof. Schneider (siehe TOP 5) beantragten Entlastung des Vorstandes stimmen die Mitglieder einstimmig bei vier Enthaltungen zu.

 

TOP 7:   Festsetzung der Jahresbeiträge 2015

 

Der Schatzmeister empfiehlt angesichts der positiven Kassenlage, die Mitgliedsbeiträge unverändert fortzuführen: 170 € für Chef-, Oberärzte, Selbstständige/Niedergelassene, 125 € für Angestellte und Beamte in nicht leitender Funktion sowie Pensionäre mit Bezug der MoKi, 80 € für Assistenzärzte im 1. Kalenderjahr der Mitgliedschaft, Eltern in Elternzeit sowie arbeitssuchende Mitglieder mit Bezug der MoKi, 30 € für Pensionäre sowie Elternzeit-Mitglieder ohne MoKi, 200 € für Konventgesellschaften. Ehrenmitglieder und korrespondierende Mitglieder sind vom Beitrag befreit. Die Mitglieder stimmen dem einstimmig (ohne Gegenstimmen und Enthaltungen) zu.

 

TOP 8:   Wahl von 2 Kassenprüfern* für 2015

 

Die Mitglieder wählen Herrn Prof. Dr. Manfred Ballmann (Siegen) und Herrn Prof. Dr. Dominik Schneider (Dortmund) einstimmig (ohne Gegenstimmen und Stimmenthaltungen) zu Kassenprüfern für 2015.

 

TOP 9:   Vorstandswahl:

TOP 9.1.  Wahl der drei Vertreter unterschiedlicher pädiatrischer Spezialitäten

 

Siehe oben nach TOP 3.

 

TOP 9.2:  Wahl eines Vertreters aus den unter 9.1. gewählten bzw. dem Sprecher

                 des Konvents für fachliche Zusammenarbeit in den Geschäftsführenden

                 Vorstand

 

Von den unter 9.1. gewählten (Prof. Berner, Prof. Krägeloh-Mann und Prof. Niehues) kandidiert keiner für den Geschäftsführenden Vorstand der DGKJ, so dass PD Dr. Rodeck (Osnabrück) als Sprecher des Konvents für fachliche Zusammenarbeit sich alleine zur Wahl stellt. Er stellt sich kurz vor. Die Mitglieder verzichten auf eine geheime Wahl. Sie wählen Herrn PD Dr. Rodeck bei einer Gegenstimme und 6 Enthaltungen mit großer Mehrheit in den Geschäftsführenden Vorstand.

 

TOP 9.3:  Wahl eines Kinder- und Jugendarztes in freier Praxis

 

Der bisherige Amtsinhaber, Herr Dr. Rodens (Langenau), stellt sich zur Wahl; er hat sich im August-Heft der Monatsschrift Kinderheilkunde vorgestellt. Weitere Kandidatenmeldungen erfolgen nicht. Herr Dr. Rodens wird ohne Gegenstimme bei 5 Enthaltungen zum Vorstandsmitglied der DGKJ gewählt.

 

TOP 9.4:  Wahl des Jahrestagungspräsidenten* 2019

 

Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann (Tübingen) kandidiert für die Jahrestagungspräsidentschaft 2019; der Kongress soll vom 11.-14.09.2014 in München stattfinden. Prof. Krägeloh-Mann stellt kurz ihr Team in Tübingen vor und nennt auch schon erste Themen. Weitere Kandidaten für diese Wahl werden nicht genannt. Prof. Krägeloh-Mann wird bei einer Enthaltung ohne Gegenstimmen einstimmig zur Jahrestagungspräsidentin 2019 gewählt.

 

 

Somit setzt sich der Vorstand ab 01.01.2015 wie folgt zusammen:

 

Präsident:

Prof. Dr. Ertan Mayatepek, Kinder- und Jugendarzt, Universitätsklinikum Düsseldorf, Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Neonatologie und Kinderkardiologie, Moorenstr. 5, 40225 Düsseldorf.

 

Vizepräsident:

Prof. Dr. Norbert Wagner, Kinder- und Jugendarzt, RWTH Aachen, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen.

 

Schatzmeister:

Prof. Dr. Michael Weiß, Kinder- und Jugendarzt, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Amsterdamer Str. 59, 50735 Köln.

 

Vorsitzender der Jahrestagung 2015:

Prof. Dr. Klaus-Peter Zimmer, Kinder- und Jugendarzt, Universitätsklinikum Gießen Marburg GmbH, Abt. Allg. Pädiatrie und Neonatologie, Feulgenstr. 10 - 12, 35392 Gießen.

 

Vorsitzender der Jahrestagung 2016:

Prof. Dr. Egbert Herting, Kinder- und Jugendarzt, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Ratzeburger Allee 160, 23562 Lübeck.

 

Vier Vertreter unterschiedlicher pädiatrischer Spezialitäten:

Prof. Dr. Reinhard Berner, Kinder- und Jugendarzt, TU Dresden, Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Fetscherstr. 74, 01307 Dresden.

 

Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, Kinder- und Jugendärztin, Universitäts-Klinik Tübingen, Abt. Neuropädiatrie, Hoppe-Seyler-Str. 1, 72076 Tübingen.

 

Prof. Dr. Tim Niehues, Kinder- und Jugendarzt, Helios Klinikum Krefeld, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Lutherplatz 40, 47805 Krefeld.

 

PD Dr. Burkhard Rodeck, Kinder- und Jugendarzt, Christliches Kinderhospital Osnabrück, Johannisfreiheit 1, 49074 Osnabrück.

 

Dem geschäftsführenden Vorstand gemäß § 10, Abs. 1, gehört Herr PD Dr. Rodeck an.

 

Kinder- und Jugendarzt in freier Praxis:

Dr. Klaus Rodens, Kinder- und Jugendarzt, Angertorstr. 6, 89129 Langenau.

 

Vertreter der Assistenz- und Oberärzte:

Dr. Ulrike Gaiser, Kinder- und Jugendärztin, Universitäts-Klinik Tübingen, Abt. Neuropädiatrie, Hoppe-Seyler-Str. 1, 72076 Tübingen.

 

Die Funktionen der kooptierten Mitglieder nach § 9, Abs. 2 werden folgend wahrgenommen:

 

Vertreter des Konventes der leitenden Hochschullehrer:

Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin, Kinder- und Jugendarzt, Universitätsklinik f. Kinder- u. Jugendmedizin, Eythstr. 24, 89075 Ulm.

 

Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ):

Prof. Dr. Manfred Gahr, Kinder- und Jugendarzt, DAKJ, Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin.

 

Ein Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH):

Prof. Dr. Lucas Wessel, Kinderchirurg, Universitätsklinikum Mannheim gGmbH, Kinderchirurgische Abt., Theodor-Kutzer-Ufer 1-3, 68167 Mannheim.

 

Ein Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ):

Dr. Christian Fricke, Kinder- und Jugendarzt, Werner Otto Institut gGmbH, Bodelschwinghstr. 23,

22337 Hamburg.

 

Ein Vertreter des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ):

Dr. Wolfram Hartmann, Kinder- und Jugendarzt, BVKJ, Mielenforster Str. 2, 51096 Köln.

 

Ein Vertreter des Verbandes Leitender Kinder- und Jugendärzte und Kinderchirurgen Deutschlands (VLKKD):

Prof. Dr. Gernot Sinnecker, Kinder- und Jugendarzt, Klinikum der Stadt Wolfsburg, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, Sauerbruchstr. 7, 38440 Wolfsburg.

 

Zum 31.12.2014 scheidet Prof. Dr. Beck als Jahrestagungspräsident 2014 aus dem Vorstand aus.

 

TOP 10: Wahl von Ehrenmitgliedern und korrespondierenden Mitgliedern

 

Anträge für die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft oder der korrespondierenden Mitgliedschaft sind nicht eingegangen, daher entfällt die Wahl.

 

Zur Einstimmung auf die nachfolgenden Ehrungen spielt das Bläserquintett der Deutschen Kinderärzte, Paediatric Woods, Stücke von Denes Agay.

 

TOP 11: Verleihung des Otto-Heubner-Preises

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Niethammer erhält den Otto-Heubner-Preis der DGKJ 2014, der frühestens alle drei Jahre verliehen werden kann. Prof. Wagner würdigt seine herausragenden Leistungen und Verdienste, die weit über die Pädiatrie hinausreichen, in einer Laudatio. Unter Applaus der Mitglieder überreicht er ihm die Urkunde sowie die Otto-Heubner-Medaille.

 

TOP 12: Verleihung des Selma-Meyer-Dissertationspreises 2014

 

Prof. Wagner erläutert die Zusammensetzung der Jury sowie ihre Begründung für die Verleihung des diesjährigen Selma-Meyer-Dissertationspreises an Frau Dr. Karolin Kerber (Hamburg). Er überreicht Frau Dr. Kerber unter Beifall der Mitglieder die Urkunde.

 

TOP 13: Verleihung des Adalbert-Czerny-Preises 2014

 

Den diesjährigen Adalbert-Czerny-Preis erhält Herr PD Dr. Max Christoph Liebau (Köln) für seine Forschungsarbeit zur molekularen Pathogenese genetischer Nierenerkrankungen des Kindes- und Jugendalters. Prof. Wagner überreicht ihm die Adalbert-Czerny-Medaille sowie die Urkunde unter Beifall der Mitglieder.

 

TOP 14  Berichte der Kongresspräsidenten 2015 und 2016

 

Prof. Zimmer (Gießen) berichtet über die Vorbereitung zur 111. Jahrestagung, die von 02. - 05.09.2015 im Internationalen Congress Center München stattfinden wird. Als Schirmherren fungieren die Ministerpräsidenten Bouffier (Hessen) sowie Seehofer (Bayern). Im wissenschaftlichen Programm stehen die Themen Ernährung, Immunsuppression sowie Multiresistente Keime im Vordergrund. Organisatorisch wird es mit der Kongresseröffnung am Donnerstagvormittag, dem Konzert im Gasteig und einen anschließenden Gesellschaftsabend am Freitag sowie dem Verzicht auf den Sonntag Änderung geben. Neben dem wissenschaftlichen Kongress sind weitere Aktionen wie ein Kochwettbewerb mit Sarah Wiener sowie ein Kunstwettbewerb von hessischen Schülern mit Ausstellung in München geplant. Die Bundesforschungsministerin hat zugesagt, zur Eröffnung zu kommen.

 

Prof. Herting (Lübeck) berichtet den Planungsstand zur Jahrestagung in Hamburg, die für den 14. - 17.09.2016 im Congress Center geplant ist. Diese wird neben den bewährten Partnern Sozialpädiatrie, Kinderchirurgie und Kinderkrankenpflege mit der Gesellschaft der Pädiatrischen Gastroenterologie veranstaltet. Prof. Herting geht auf die geplanten Themen (u.a. Chronische Erkrankungen, Neugeborenen-/pädiatrische Intensivmedizin) sowie das Rahmenprogramm (Konzert und Gesellschaftsabend) ein.

 

TOP 15  Verschiedenes

 

Dr. Stier (Butzbach) erläutert, dass er die Jungenmedizin und damit auch die Gesundheit von Männern fördern möchte. Das Anliegen habe er in verschiedenen Zeitschriften ausgeführt. Aus seiner Sicht sollte eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe bestehend aus Kinderchirurgen, Kinderurologen und Pädiatern ein Curriculum erstellen. Die DGKJ solle die Etablierung einer solchen AG organisatorisch unterstützen. Dr. Stier ist an den GF-Vorstand der DGKJ herangetreten, damit er von Seiten der DGKJ als Delegierter in eine solche interdisziplinäre AG gesandt würde. PD Dr. Rodeck als Sprecher des Konvents für fachliche Zusammenarbeit entgegnet, dass der Konvent das richtige Gremium ist, um eine solche bereits bestehende AG als korporatives Mitglied der DGKJ zu verorten. PD Dr. Rodeck wird auf Herrn Dr. Stier zugehen und ihn bei seinem Anliegen beraten.

Dr. Lennart erläutert, dass die Historische Kommission der DGKJ seit vielen Jahren ein Symposium auf der Jahrestagung durchführt. Er plädiert dringend dafür, dass die Zeit für diese Historische Sitzung bei den nächsten Jahrestagungen verlängert werden soll.

Zuletzt ergreift Prof. Mayatepek das Wort unter dem Stichwort „Die DGKJ müsste mal“ und spricht anlässlich der letzten Mitgliederversammlung in der Amtszeit als Präsident Prof. Wagner im Namen des Geschäftsführenden Vorstands und der Geschäftsführung seinen ausdrücklichen Dank für seine engagierte Tätigkeit als Präsident der DGKJ aus. Die Mitglieder schließen sich dem Dank mit Applaus an.


* Die gewählte männliche Form gilt als geschlechtsneutral

Prof. Dr. med. Norbert Wagner
(Präsident)

Prof. Dr. med. Michael Weiß
(Schatzmeister)