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DGKJ-Vorstandswahl: Kandidatinnen für die Vertretung der Assistenz- und Oberärzte
Die Mitglieder der DGKJ sind aufgerufen bei der nächsten Mitgliederversammlung in Potsdam am 18.09.2010, um 16:30 Uhr, den Vertreter bzw. die Vertreterin der Assistenz- und Oberärzte zu wählen. Laut Satzung ist es möglich, noch in der Mitgliederversammlung Kandidaten vorzuschlagen. Hier stellen sich die bisher bekannten Kandidatinnen für diese Wahl vor.
Dr. med. Adina Biering, Wolfsburg

Sehr geehrter Prof. Zepp, sehr geehrter Vorstand der DGKJ, verehrte Mitglieder,
um ein persönliches Bild von mir als Kandidatin der Vertretung der Assistenz- und Oberärzte im DGKJ-Vorstand zu erlangen, möchte ich mich gerne an dieser Stelle vorstellen:
Mein Name lautet Dr. med. Adina Biering, geb. Scholz, geboren am 13.07.1980 in Braunschweig, verheiratet, keine Kinder.
Nach meinem Studium an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (10/2000-5/2007) und anschließender Approbation erlangte ich dort 3/2009 den Doktorgrad mit einer Arbeit über die Immunantwortmechanismen bei der Infektion mit Helicobacter pylori („Activation of ornithine decarboxylase by cyclooxygenase-2 in H. pylori-stimulated macrophages: a mechanism for dysregulation of innate immune response“). Ein Stipendium des Nachwuchsförderprogrammes des Magdeburger Forschungsverbundes ermöglichte einen 6-monatigen Forschungsaufenthalt (11/2003-4/2004 & 7-8/2004) an der University of Maryland Baltimore (Division of Gastroenterology, Prof. K. Wilson), USA.
Seit 7/2007 arbeite ich als Assistenzärztin in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Prof. G.H.G. Sinnecker) am Klinikum Wolfsburg. Derzeit befinde ich mich am Ende des dritten Weiterbildungsjahres. Meine persönlichen Interessen liegen in der Hämatologie/Onkologie sowie Diabetologie. An der Erarbeitung neuer klinikinterner Standards in beiden Bereichen bin ich aktiv beteiligt. Seit der Wahl zur Assistentenvertretung der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin 2008 und Mitarbeit in der Arbeitsgruppe zur objektiven Zeiterfassung (seit 2009) unserer Klinik beschäftige ich mich intensiv mit aktuellen Themen dieser Zeit. Nicht nur eine fundierte Weiterbildung, die aufgrund der Bildung von Zentren und Personalknappheit an mittleren bis kleineren Kliniken immer schwieriger wird, sondern auch die Gestaltung eines attraktiven Arbeitsplatzes erachte ich für außerordentlich wichtig. Daher sehe ich es als persönlichen Vorteil an, die Stärken und Schwächen jener Kliniken aufzeigen zu können, welchen ich gerne in die Vorstandsarbeit einbringen möchte. Im eigenen Assistentenkreis mit Durchschnittsalter unter 35 Jahren erlebe ich eine hohe Motivationsbereitschaft zur aktiven Gestaltung der Weiterbildung, so auch anderswo. Dies sehe ich als großes Potential, wofür ich mich einsetzen möchte.
Dr. med. Claudia Böttcher

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kollegen,
als Kandidatin für die Wahl als Vertreter der Assistenz- und Oberärzte im Vorstand der DGKJ möchte ich mich kurz vorstellen:Mein Name ist Claudia Böttcher, ich bin 34 Jahre alt. Nach dem Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br. von 1995 bis 2001 begann ich ab 2002 meine Assistenzzeit an der Kinderklinik des Schwarzwald-Baar-Klinikums Villingen-Schwennigen. In dieser Zeit (2004) schloss ich die Promotion ab. Im Dezember 2005 wechselte ich an das Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Zusatzweiterbildung in pädiatrischer Endokrinologie und Diabetologie, die nach Erlangung (2007) des Facharzttitels für Kinderheilkunde und Jugendmedizin im Mai 2009 zum Abschluss gelangte.
Seit Mai 2009 bin ich als Funktionsoberärztin am Zentrum für Kinderheilkunde und Jugendmedizin in Gießen tätig. Als nächstes persönliches berufliches Ziel strebe ich die Habilitation an.
In der Vorstandschaft der DGKJ möchte ich mich insbesondere dafür einsetzen,
• die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen (Abbau von arztfremden Tätigkeiten, Dokumentationsarbeiten, Überstunden u.a.) der Assistenz- und Oberärzte zu verbessern,
• das berufliche Weiterkommen von Frauen im Sinne der Chancengleichheit („Gender Mainstreaming“) und Familienunterstützung (z.B. Kindertagesstätten-Plätze) zu fördern und
• die Attraktivität des wissenschaftlichen Arbeitens insbesondere für den Nachwuchs an unseren Hochschulen (incl. Vereinbarkeit von klinischer Arbeit, Lehre und Forschung) zu erhöhen.
Dr. med. Sarah Müller-Stöver, Hamburg

(verheiratet, 2 Kinder)
Zur Zeit beschäftigt als Assistenzärztin am Altonaer Kinderkrankenhauses in der Abteilung Pädiatrie.
Meine Ausbildung zur Kinderärztin begann ich 1997 in der Pädiatrie des Stadtkrankenhauses in Worms, bevor ich 2000 an die Kinderklinik der Universitätsklinik Würzburg wechselte, dort Facharztprüfung 2003. Meine Tätigkeitsschwerpunkte in dieser Zeit waren hauptsächlich im Bereich der Neonatologie und päd. Intensivmedizin sowie der pädiatrischen Schlafmedizin, außerdem gehörte der Aufbau einer Tagesklinik mit zu meinen Aufgaben. Aus familiären Gründen im Jahr 2006 Umzug nach Berlin, nach kurzer “Kinderpause“ Mitarbeit in einer Praxisgemeinschaft in Berlin-Kreuzberg für etwa 1,5 Jahre. Mit dem Ziel eine Weiterbildung in päd. Pulmonologie zu erlangen erfolgte 2008 der Wechsel an das Altonaer Kinderkrankenhaus, dort war ich zuletzt auch als Oberärztin (in Vertretung) für einige Monate tätig.
Während meiner Ausbildung habe ich also sowohl im Bereich der Niederlassung, als auch in Kinderkliniken verschiedener Größe und an einer Universitätskinderklinik gearbeitet. Hierdurch ist mir ein Einblick in den Arbeitsalltag vieler Kinderärzte in unterschiedlichen Positionen möglich gewesen. Ich glaube deshalb, die verschiedenen Interessen der großen Gruppe der Assistenz- und Oberärzte im Vorstand der DGKJ gut vertreten zu können und stehe hierfür gern zu Verfügung.
Ich halte es für wichtig, dass die Besonderheiten der Kinder- und Jugendmedizin im Vergleich zur Erwachsenenmedizin auch gesundheitspolitisch besser wahrgenommen werden und unsere Arbeit, die sich nicht immer gut in Zahlen abbilden lässt, auch als Investition in unsere Gesellschaft verstanden wird. Ganz besonders hoffe ich auf eine kind- und familiengerechtere Medizin mit Ausbau der tagesstationären Behandlungen sowohl in der Akutmedizin als auch im diagnostischen Bereich.