DGKJ-Generalsekretär Dr. Eßer

Liebe Mitglieder der DGKJ,

am 1.4.2012 habe ich meine Tätigkeit als Generalsekretär der DGKJ begonnen und befinde mich mittlerweile in meiner zweiten Amtszeit. Der Jahresbeginn 2016 ist für mich nach mehr als 3 sehr aktiven Jahren ein willkommener Anlass für ein selbstkritisches Zwischenresümee, das bei dem Start ins „Neue Jahr“ zugleich auch ein Ausblick auf Pläne und Ziele sein soll!

Mit der Schaffung des Postens für einen Generalsekretär betrat unsere gemeinsame Fachgesellschaft „Neuland“, sowohl in ihrer Außendarstellung und auch im Arbeitsfeld Politik und Interessenvertretung. Der Generalsekretär wird für die Amtszeit des jeweiligen Präsidenten von diesem ernannt, und er ist laut Satzung beratend tätig und nicht angestellt in der DGKJ.

Als wichtige und auch notwendige Voraussetzungen für die Ausübung dieser Tätigkeit ist eine gewisse Erfahrung in der Gremienarbeit unverzichtbar. Durch mein Engagement in einer Landesärztekammer (ÄKNo) und einer KV (hier KV Nordrhein), als Mitglied in BVKJ und DGSPJ, und über Verbindungen bzw. Vernetzungen zu Kinderchirurgie, Sozialpädiatrie, VLKKD und zu universitären Einrichtungen konnte ich entsprechende Erfahrungen einbringen. Die langjährige Leitung der Kinderklinik in Düren verhalf mir auch zu Erfahrungen in den kommunalen Strukturen und über den Umgang mit Politikern. Sehr hilfreich und wichtig erscheint mir mit Blick auf meine ersten Amtsjahre als DGKJ-Generalsekretär eine gewisse Kommunikationsfähigkeit.

Um die Ziele und Interessen unserer Fachgesellschaft unmittelbar vertreten zu können, ist eine steter Austausch mit dem Vorstand ausschlaggebend: Dies war von Beginn an mit dem damals zukünftigen Präsidenten Prof. Dr. Norbert Wagner, dem langjährigen Schatzmeister Prof. Dr. Michael Weiß sowie Prof. Dr. Fred Zepp und PD Dr. Burkhard Rodeck gegeben. Die Festlegung wichtiger Themen für die dreijährige Amtsperiode des Präsidenten ist die verbindliche Basis für alle meiner Aktivitäten als Generalsekretär. Dies wurde im Übrigen ebenfalls für die Amtsperiode des jetzigen Präsidenten Prof. Dr. Ertan Mayatepek aus Düsseldorf so gehandhabt. Unsere Schwerpunktthemen waren zunächst

  • Finanzierung von Kinderkliniken
  • Soziale Prävention
  • Forschungsnetzwerk Kinder- und Jugendmedizin
  • Arzneimittelsicherheit im Kindes- und Jugendalter
  • Stärkung des Kinderbewusstseins in der Bundespolitik
  • Vertretung und Vernetzung der DGKJ in und mit anderen Verbänden, Organisationen und Institutionen.

Während ich anfangs zu den jeweiligen Terminen anreisen musste, habe ich mittlerweile aufgrund der zahlreichen Verpflichtungen einen zweiten Wohnsitz in Berlin.

Für mich ist die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle unabdingbar: Teamfähigkeit ist gefragt. Die Geschäftsstelle ist hochkompetent mit nichtärztlichen, promovierten Akademikerinnen besetzt, die eigenständiges Arbeiten gewohnt sind.  

Im Lauf der Zeit hat sich hier ein stark kommunikatives Teamwork entwickelt – der Weg dahin war für alle Beteiligten ein „work in progress“. Auf die Geschäftsstelle kamen zahlreiche neue Aufgaben zu, und besonders die Kontakte und Termine mit Ministern, Staatssekretären, Mitgliedern des Deutschen Bundestags, mit Ministerialen und Kollegen aus anderen Verbänden gestalten sich häufig als sehr aufwändig und arbeitsintensiv. Allein mit den Abgeordneten des Bundestags waren 2015 mehr als 30 Einzeltermine wahrzunehmen. Um diesen Sektor effizient und zügig zu gestalten, finden regelmäßige Runden des Generalsekretärs mit den Geschäftsführerinnen Dr. phil. Gabriele Olbrisch und Dr. rer. agr. Gudrun Noleppa sowie der Pressereferentin Dr. phil. Sybille Lunau statt - mit guten politischen und strategischen Diskussionen.

Unabdingbare Voraussetzung meiner Tätigkeit ist natürlich ein gutes Vertrauensverhältnis zum jeweiligen Präsidenten und zum Vorstand der DGKJ. In die Treffen, Telefonate und Vorstandssitzungen wurde ich, der ich nicht dem Vorstand der DGKJ angehöre, von Beginn an als Gesprächspartner und Berater einbezogen und gehört. In den Vorstandssitzungen berichte ich ausführlich über meine Aktivitäten.

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