2. Kolloquium Assistentensprecher/-innen

Dr. Müller-Stöver, Dr. Gaiser
Im Workshop

Bericht vom DGKJ-Assistentenkolloquium am 7. Februar 2014 in Frankfurt am Main:

Über 60 Vertreter der Ärzte in Weiterbildung aus ganz Deutschland konnten Herr Dr. Eßer, Generalsekretär der DGKJ, sowie ich zum 2. DGKJ-Kolloquium am 7.2. in Frankfurt begrüßen (s. Kurzpräsentation). Im Anschluss an das erste Kolloquium vor einem Jahr wurden in zwei Blöcken die Themen Weiterbildung und Arbeitsbedingungen anhand konkreter Beispiele aus verschiedenen Kliniken weiter vertieft.

Hierzu stellten die Kollegen Dr. Tiedgen und Dr. Freiherr von Grote aus Hamburg ein sichtlich gut funktionierendes Kooperationsprojekt Praxis-Klinik vor (s. Präsentation). Die vielen Rückfragen spiegelten das Interesse vieler Teilnehmer an ähnlichen Projekten. Auch das von Frau Dr. Lamottke aus Hannover vorgestellte „Common trunk“-Weiterbildungsmodell fand viel Beachtung und Interesse (s. Präsentation).

Prof. Dr. Hoyer berichtet anschließend über den aktuellen Stand der Neuen Weiterbildungsordnung – und informierte nicht nur über die wichtigen Inhalte, sondern vermittelte allen Teilnehmern auch sehr eindrucksvoll, mit welchem Aufwand die Novellierung erarbeitet wird (s. Präsentation). Am Nachmittag gab es dann noch einen Workshop zum Thema Weiterbildung.

PD Dr. Wilke aus Tübingen referierte über Grundlagen der Planung von Arbeitszeitmodellen (s. Präsentation). Dieser Vortrag und auch der anschließende Workshop, bei dem auch ein Fachanwalt mit anwesend war, stieß ebenfalls auf großes Interesse. Es zeigte sich in den engagierten Diskussionen, dass die Ärzte in vielen Kliniken sehr viel Informationsbedarf bei arbeitsrechtlichen Fragen haben; die Belastungen im Alltag durchgehend hoch sind und oftmals, meist wegen mangelnder Ressourcen, keine zufriedenstellenden Arbeitsbedingungen geschaffen werden können. Hierunter leidet oft mit als erstes die Qualität der Weiterbildung.

Sehr groß war der Wunsch nach Vernetzung der Kliniken untereinander auf Ebene der Ärzte in Weiterbildung. Viele Kollegen zeigten sich interessiert, dies auch mit voranzutreiben. So entstanden nicht nur viele interessante und informative Gespräche untereinander, sondern auch Pläne für die nahe Zukunft.

Allen Mitorganisatoren und Referenten sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gedankt.

Auf eine nachhaltige Fortsetzung bis zum und beim 3. Kolloquium 2015!

Dr. Ulrike Gaiser

(Vertreterin der Assistenz- und Oberärzte im Vorstand der DGKJ)