Ausbildungs- und Prüfungsverordnung zum Pflegeberufsgesetz

Die beiden Ministerien BMG und BMFSFJ legten Anfang März die Eckpunkte für die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung vor.

Die DGKJ begrüßt, dass es einen Anhang speziell für die Kinderkrankenpflege gibt. – Sonst bleiben die Festlegungen aber unbefriedigend und weit hinter den Erwartungen zurück.

Den Eckpunkten nach könnten Auszubildende, wenn Sie eine Kinderklinik als Ausbildungsträger wählen, bis zur Hälfte der praktischen Ausbildungszeit in der Pädiatrie verbringen. – Dies ist aber keine verpflichtende Festlegung, sondern eine Kann-Regelung. Wir fordern, das diese Regelung greift, wenn die Vertiefung Kinderkrankenpflege gewählt wird; zusätzlich muss dies als Verpflichtung des Ausbildungsträgers gegenüber den Auszubildenden formuliert werden.
Die Eckpunkte bleiben weitgehend vage, wenn es um die theoretische Ausbildung geht. Hierfür fordern wir, dass ein Drittel des theoretischen Unterrichts in der Krankenpflege erfolgt und in den gemeinsamen Anteilen der theoretischen Ausbildung alle Altersgruppen zu gleichen Teilen berücksichtigt werden.

Siehe eine ausführlichere Kommentierung von GKinD.

Auch der BeKD fordert in einer Stellungnahme, „dass in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sowohl die theoretischen als auch die praktischen Schwerpunkte der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege hinreichend abgebildet sein müssen“.