Leitfaden UAWs

Die Arzneimittelkommissionen der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) haben gemeinsam einen Leitfaden zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen bei Kindern erarbeitet.

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Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Kinder- und Jugendmedizin

Die DGKJ fördert die wissenschaftlichen und fachlichen Belange der Kinder- und Jugendmedizin - für die bestmögliche ambulante und stationäre Versorgung,  
für eine qualitativ hohe Weiterbildung und für die Verbesserung der Arzneimittelsicherheit.

Gesundheitliche Auswirkungen von Muttermilch bzw. von Säuglingsnahrung

19.07.2012

Die Nationale Stillkommission am Bundesamt für Risikobewertung - die DGKJ ist in diesem Gremium durrch Prof. Dr. Berthold Koletzko vertreten - hat die Stellungnahme "Unterschiede in der Zusammensetzung von Muttermilch und industriell hergestellter Säuglingsanfangs- und Folgenahrung und Auswirkungen auf die Gesundheit von Säuglingen" vorgelegt:

"Muttermilch weist eine exklusive, nicht durch industriell hergestellte Säuglingsnahrung imitierbare Zusammensetzung auf. Ausschließliches Stillen in den ersten 4-6 Monaten reduziert die Anzahl von Infektionen im Säuglingsalter um 40-70 % und vermindert Krankenhausaufnahmen der Säuglinge im ersten Lebensjahr um mehr als 50 %.
Langfristige positive Effekte des Stillens auf chronische Erkrankungen wie Adipositas und Diabetes mellitus Typ 2 sind möglich, zur endgültigen Beurteilung sind aber weitere gut durchgeführte Studien notwendig.".

 

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