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Leitfaden UAWs
Die Arzneimittelkommissionen der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) haben gemeinsam einen Leitfaden zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen bei Kindern erarbeitet.
2. Nationale Impfkonferenz
18.01.2011
Aktuelle Impfdaten, -quoten und -pläne werden auf der 2. Nationalen Impfkonferenz in Stuttgart auf der Agenda stehen, darunter auch die „Neue Grippe“. Neben den aktuellen Impfempfehlungen werden auch Aspekte wie die Rolle der Medien oder die Impfprävention bei Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund angesprochen. Strategien zur Anhebung der Impfquoten oder Wirksamkeitsstudien und Daten zur Surveillance und zu UAW prägen das gesundheitspolitische und wissenschaftliche Programm. Das Fazit der 2-tägigen Veranstaltung wird Prof. Dr. Fred Zepp ziehen, Leiter der Universitätskinderklinik Mainz und DGKJ-Präsident.
Aktueller Hinweis:
In der Frage nach einer generellen Impfung von Kindern und Jugendlichen gegen Pandemische Influenza A/H1N1 orientiert sich die DGKJ an der STIKO, die zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Erweiterung der bestehenden Empfehlung ausspricht. Angeraten wird die Impfung für Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit chronischen Krankheiten, die ein erhöhtes Risiko für eine Influenzainfektion und assoziierte Komplikationen bedingen können (Beispiele siehe STIKO-Impfempfehlungen 2010: EpiBulletin 30/2010).
Die aktuelle Beobachtung von teilweise auch komplizierten Verläufen ist im Rahmen der saisonal bedingten Häufung von Influenzafällen nicht grundsätzlich ungewöhnlich. Bisher liegt keine veränderte Risikoeinschätzung durch die Gesundheitsbehörden vor. Bei veränderter Datenlage wird die DGKJ in Abstimmung mit den Gesundheitsbehörden und der Impfkommission der DAKJ die Notwendigkeit einer allgemeinen Impfempfehlung reevaluieren. - Da die saisonalen Influenza-Impfstoffe in pädiatrischen Formulierungen zugelassen sind, können Eltern aber selbstverständlich die Möglichkeit nutzen, sich bzw. ihre Kinder individuell durch Impfungen gegen eine saisonale Influenza zu schützen.
Programm und Anmeldung zur 2. Nationalen Impfkonferenz, 8./9. Februar 2011 in Stuttgart:
www.nationale-impfkonferenz.de