Leitfaden UAWs

Die Arzneimittelkommissionen der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) und der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) haben gemeinsam einen Leitfaden zur Meldung unerwünschter Arzneimittelwirkungen bei Kindern erarbeitet.

Zur Publikation

Die wissenschaftliche Fachgesellschaft der Kinder- und Jugendmedizin

Die DGKJ fördert die wissenschaftlichen und fachlichen Belange der Kinder- und Jugendmedizin - für die bestmögliche ambulante und stationäre Versorgung,  
für eine qualitativ hohe Weiterbildung und für die Verbesserung der Arzneimittelsicherheit.

Fachbeitrag zum Mukoviszidosescreening

07.12.2016

Zum 1. September 2016 wurde die Einführung des Neugeborenenscreenings (NGS) auf Mukoviszidose (zystische Fibrose, CF) vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Die frühzeitige Diagnose lässt erhebliche Verbesserungen für die Behandlung von CF-Patienten erwarten. Für die Aufklärung der Eltern, die Einverständniserklärung, die Befundübermittlung und die Initiierung der Konfirmationsdiagnostik sind, verglichen mit den bisherigen Zielerkrankungen des NGS, von Geburtshelfern, Hebammen, Pädiatern und Hausärzten neue Konzepte zu beachten. Da es in Deutschland kein einheitliches „Tracking“-System gibt, ist jeder Arzt in der Informationskette eines positives Screeningbefundes vom Labor über den Einsender bis zu den CF-Zentren in der Verantwortung, bis die Diagnose CF bestätigt oder ausgeschlossen wurde.

Detaillierte Informationen über den Ablauf des CF-NGS gibt ein Online-First-Artikel auf den Webseiten der Monatsschrift Kinderheilkunde, verfasst von PD Dr. Olaf Sommerburg, Dr. Burkhard Lawrenz und Prof. Dr. Georg Hoffmann, alle DGKJ-Screeningkommission, mit Prof. Dr. Marcus Mall. Der Artikel ist abrufbar über DOI: 10.1007/s00112-016-0216-6 oder direkt hier.

zurück zur Liste