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Bundesrat: Mehr Geld für Frühe Hilfen

13.02.2020

Gesetzentwurf sieht Anpassung der Gelder an Geburtenrate und Verbraucherpreisindex vor.

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) begrüßt das Votum der Bundesländer, für die Frühen Hilfen die Finanzmittel des Bundes in diesem Jahr auf 65 Millionen Euro anzuheben.

„Damit wird seitens der Länder erkannt, dass die Bundesinitiative Frühe Hilfen eine wichtige Funktion der Fürsorge in unserem Land darstellt, die viele benachteiligte Kinder in ihren ersten Lebensjahren dringend benötigen“, so der Generalsekretär der DGKJ, Priv.-Doz. Dr. Burkhard Rodeck. Es bleibe nun abzuwarten, ob der Bund den Willen der Länder umsetzt und wie die Gelder letztlich eingesetzt werden.

Die "Frühen Hilfen" bilden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren mit einem Schwerpunkt auf der Altersgruppe der 0- bis 3-Jährigen. Die Angebote zielen darauf ab, Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern in Familie und Gesellschaft frühzeitig und nachhaltig zu verbessern. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) im Jahr 2007 gegründet.

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