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Leopoldina: Policy Paper Adipositas

21.01.2026

DGKJ begrüßt und unterstützt die von der Nationalen Akademie der Wissenschaften vorgeschlagenen Präventionsstrategien und Maßnahmen

Der Policy Brief stellt dar, wie starkes Übergewicht nicht nur schwere Folgeerkrankungen bedingen kann, sondern dadurch auch hohe gesamtgesellschaftliche Kosten verursacht. Laut den Autorinnen und Autoren lassen sich die Folgekosten auf 2 bis 3 % des deutschen Bruttoinlandsprodukts schätzen, also circa 113 Milliarden Euro. Durch eine Kombination von Präventionsmaßnahmen und neuen Therapieansätzen ließen sich Kosten sparen bzw. hohe Gesundheitsgewinne erzielen. Das Paper schlägt für die Vermeidung von Adipositas frühe Präventionsmaßnahmen vor, die bereits in der Schwangerschaft oder in Kitas ansetzen, beispielsweise durch die Vermittlung von Gesundheits- und Bewegungskompetenzen. Empfohlen werden zudem regulatorische Maßnahmen wie Abgaben auf stark zucker- oder fetthaltige Lebensmittel („Zuckersteuer“). 

Die DGKJ schließt sich der Empfehlung für eine nationale Adipositas-Präventionsinitiative, die Maßnahmen ressortübergreifend koordiniert und die Datengrundlage zur Adipositas verbessert, explizit an. 

LINK: 2026_Leopoldina_FOKUS_Adipositas.pdf

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