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DGKJ unterstützt Kindergesundheit in Georgien

09.09.2021

Mit einem vom BMG geförderten Projekt unterstützt die DGKJ die Ausbildung zukünftiger Kinder- und Jugendärzte an der Universität Tiflis.

Eine der Teilnehmergruppen aus Tiflis während der online-Vorlesung.

Im Rahmen eines Projektes zur Unterstützung der Kindergesundheit in Georgien bietet die DGKJ wöchentlich online-Vorlesungen zu unterschiedlichen Themen in der Pädiatrie an der Medizinischen Universität Tiflis (TSMU) an. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit gefördert. Dafür erklärten sich emeritierte Professorinnen und Professoren und Mitglieder der DGKJ bereit, Lehrveranstaltungen beizutragen. Ursprünglich war das Projekt als Präsenz-Format angelegt. Die Emeriti sollten während eines jeweils zwei- bis dreiwöchigen Aufenthalts vor Ort Lehr- und Weiterbildungsveranstaltungen abhalten und mit den georgischen Kolleginnen und Kollegen sowie Studentinnen und Studenten in persönlichen Austausch treten können.

Bedingt durch die weltweite Pandemie konnte das Projekt jedoch nicht wie geplant im Frühjahr 2020 mit den ersten Aufenthalten in Tiflis starten. Glücklicherweise ist es gelungen, das Projekt zu digitalisieren und, wenn auch etwas anders, durchzuführen. Seit März 2021 finden wöchentlich digitale Lehrveranstaltungen statt. Das Interesse der studentischen Teilnehmer/innen an der TSMU ist groß und die Anzahl der Zuhörer/innen entsprechend hoch. Aufgrund der pandemiebedingten Hygienebestimmungen ist die Teilnahme nur in mehreren kleinen Gruppen und nicht in einem großen Hörsaal möglich. 

Prof. Norbert Wagner, Projektleiter seitens der DGKJ: „Mit der Umstellung auf das digitale Format kann das Projekt auf diese Weise trotz der Pandemie umgesetzt werden – das freut mich sehr! Auch für das im September beginnende Wintersemester werden wir aus Gründen der Planungssicherheit erst einmal weiter auf die online-Vorlesungen setzen. Wir hoffen aber, dass spätestens im Frühjahr 2022 die ersten teilnehmenden Professorinnen und Professoren nach Tiflis reisen können.“

Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihre Bereitschaft, sich in das Projekt einzubringen und dieses damit zu ermöglichen!

 

Juliane Schmidt, Projektmitarbeiterin in der DGKJ-Geschäftsstelle

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