Kommission für Arzneimittelsicherheit



Kommission für Arzneimittelsicherheit

Jahresbericht 2018

Nach Neuberufung durch den Vorstand gehören der KASK an: Prof. Dr. Reinhard Berner (Dresden), Prof. Dr. Joachim Boos (Münster), Prof. Dr. Bernhard Erdlenbruch (Minden), Dr. Jost Kaufmann (Köln), Dr. Dirk Mentzer (Langen), PD Dr. Antje Neubert (Erlangen), Dr. Dr. Helmut Pabel (Herford), Prof. Dr. Wolfgang Rascher (Erlangen), Dr. Sabine Scherer (Bonn), Prof. Dr. Matthias Schwab (Stuttgart), Prof. Dr. Norbert Wagner (Aachen), Prof. Dr. Fred Zepp
(Vorsitzender; Mainz).

Im Berichtsjahr hat sich die Kommission schwerpunktmäßig mit folgenden Themen beschäftigt:

Projekt „KidsSafe“ im Innovationsfonds
Dieses von der DGKJ unterstützte Projekt soll dazu beitragen, die Arzneimitteltherapie bei Kindern und Jugendlichen in Zukunft zuverlässiger und sicherer zu gestalten. Insbesondere soll das Risiko von unerwünschten und vermeidbaren Nebenwirkungen sowie von Medikationsfehlern verringert werden. Das Projekt wird für drei Jahre mit insgesamt ca. 6 Millionen Euro im Kontext der Entwicklung neuer Versorgungsformen im Gesundheitswesen gefördert und startete im Juli 2017.
 

Conect 4 children (c4c)
Mit dem Ziel, die pädiatrische Infrastruktur für klinische Studien zu verbessern und die Entwicklung und Zulassung neuer Medikamente für Kinder in Europa zu erleichtern, wird in diesem Drittmittelprojekt ein europäisches Netzwerk aufgebaut. Beteiligt sind 33 akademische und 10 Industriepartner aus 20 europäischen Ländern, mehr als 50 „third parties“ und rund 500 Partner. Deutschland ist dank intensivster Bemühungen auch vertreten und wird sich über einen German HUB einbringen. Die Struktur des deutschen Zentrums sollte eine starke Interaktion zwischen ausgewählten pädiatrischen Studienzentren mit langjähriger Expertise und den kinder- und jugendmedizinischen Fachgesellschaften aufweisen. Innovative IT-Kommunikationsinstrumente werden den deutschen Hub mit allen nationalen c4c-Partnern verbinden. Die Hauptaktivitäten des Deutschen Zentrums werden vor allem sein: Aufbau eines nationalen Netzwerks mit schlanker zentraler Koordination, effiziente Durchführung von Studien, Annahme konsistenter SOPs, Zusammenarbeit, Entwicklung innovativer Studiendesigns und Methodik.

Als weitere wichtige Aufgabenfelder für die aktuelle Berufungsperiode werden aus Sicht der KASK folgende Themen definiert:

  • Grundsätzliche Sicherstellung der Versorgung mit im Kindesalter notwendigen Arzneimitteln (Therapiebedarf)
  • Arzneimitteltherapie-Sicherheit im Sinne von Off-Label-Use (Kenntnis, Aufklärung)
  • Arzneimittelsicherheit im Sinne von ausreichendem pharmakologischen Kenntnisstand und über Verträglichkeit und Nebenwirkungen
  • Identifikation von relevanten Indikationsbereichen der Arzneimittelforschung für das Kindes- und Jugendalter (Bedarf und Infrastruktur für Klinische Studien).

Prof. Dr. Fred Zepp
Vorsitzender der Kommission für Arzneimittelsicherheit im Kindesalter (KASK)

Die Kommission

Vorsitzender:
Prof. Dr. Fred Zepp (Mainz)

Mitglieder:
Prof. Dr. Reinhard Berner (Dresden)
Prof. Dr. Joachim Boos (Münster)
Prof. Dr. Bernhard Erdlenbruch (Minden)
Dr. Jost Kaufmann (Köln)
Dr. Dirk Mentzer (Langen)
PD Dr. Antje Neubert (Erlangen)
Dr. Dr. Helmut Pabel (Herford)
Prof. Dr. Wolfgang Rascher (Erlangen)
Prof. Dr. Matthias Schwab (Stuttgart)
Prof. Dr. Norbert Wagner (Aachen)

Sachverständige:
Dr. Sabine Scherer (Bonn)