DGKJ-Elterninformationen

DGKJ-Faltblattserie

Kostenlose Faltblätter mit Tipps und Informationen der DGKJ rund um die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen können Sie hier als PDF auswählen und herunterladen.

 

Liebe Eltern,

auf diesen speziell für Sie gestalteten Seiten bietet Ihnen die DGKJ sachliche und unabhängige Informationen zu besonderen Aspekte der Kinder- und Jugendmedizin - immer mit Blick auf den praktischen Nutzen für Sie und Ihr Kind:

Die Faltblätter "Elterninformationen der DGKJ" befassen sich mit häufigen gesundheitlichen Problemen, nennen mögliche Ursachen und Therapien sowie konkrete Adressen zur weiteren Recherche.

Die Spezialisten-Portraits stellen die Schwerpunktbereiche der Kinder- und Jugendmedizin vor und geben Hinweise für die Suche nach Fachärzten. Sie erfahren hier auch einiges über häufig angewandte Untersuchungsmethoden in diesen Spezialgebieten.

Die Liste mit Kinderkliniken und -abteilungen wird kontinuierlich aktualisiert und ist mit den Webseiten der Häuser verknüpft.

Im Servicebereich halten wir eine kommentierte Linkliste für Sie bereit.

Meldungen für Eltern

Masern: Gefährliche Impflücken

01.11.2016

2 Impfungen braucht es, um ein Kind gegen Masern zu schützen - 73.000 Kleinkinder in Deutschland haben diesen Schutz nicht, wie der aktuelle Versorgungsatlas aufdeckt. Häufig ist ein Mangel an Information die Ursache, denn, so die Presseinformation des Versorgungsatlas, über 7.000 Kinder pro Jahrgang mit Erstimpfung haben die Zweitimpfung nicht erhalten und sind demnach nicht geschützt, obwohl die Eltern das möglicherweise denken: "Dabei sorgt diese zweite Impfung dafür, dass jene knapp fünf Prozent der Kinder, bei denen die erste Impfung nicht anschlägt, noch eine Immunität aufbauen können."

Vor Einführung der Impfung in den 1970er Jahren waren die Masern eine weit verbreitete Kinderkrankheit, die jedoch keineswegs harmlos ist. Es sterben bis zu drei von 1.000 erkrankten Kindern. Insbesondere Kinder unter 5 Jahren und Erwachsene über 20 Jahren sind bei einer Infektion von Komplikationen betroffen. Gefürchtet ist vor allem die Gehirnentzündung (ein Fall auf 1.000 – 5.000 Erkrankte) mit einer Sterblichkeit von 20 bis 30% und einer Heilungsquote mit Folgeschäden von über 30%. Die subakute sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) ist eine tückische tödliche Spätfolge einer Maserninfektion, die bei etwa einem von 10.000 Fällen auftritt. Sie betrifft in den meisten Fällen Kinder oder Jugendliche, die vor ihrem zweiten Lebensjahr die Masern durchgemacht haben.

Quelle: versorgungsatlas.de

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