Jahresbericht 2018/19



Jahresbericht der DGKJ 2018/19
anlässlich der DGKJ-Mitgliederversammlung am 13.09.2019 in München

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hinter den Kulissen der Jahrestagung finden Pressegespräche und –konferenzen statt, Journalisten sind auf dem Kongress, in den Sitzungen und Vorträgen, zudem gibt es vor und während der Tagung Pressemitteilungen, die in der regionalen und bundesweiten Medien Niederschlag finden. So gab es begleitend zum Kongress 2018 Artikel zum Aufwachsen mit (vielen) Geschwistern (u.a. SPIEGEL, Tagesspiegel), zu Frühgeborenen oder zu Kind und Sport (u.a. Deutschlandfunk, Ärzteblatt, MDR-Fernsehen) und zur Erklärung gegen Rassismus und Ausgrenzung.

Die DGKJ-Pressestelle unterstützt auch Pressetermine, die kooperierend mit anderen Organisationen ausgeführt werden, um ein gemeinsames Thema voranzubringen. Beispiel hierfür war unmittelbar nach dem Jahreskongress 2018 die gemeinsame Medienaktion mit BVKJ und Deutscher Adipositasgesellschaft zur wissenschaftlich konzipierten Adipositasprävention: „Wir können es uns nicht leisten, nichts zu tun!“. Dies mündete in die gemeinsame Pressekonferenz zum Austritt aus peb (siehe oben).  

Seit September 2018 hat die DGKJ 30 Pressemeldungen herausgegeben, anlässlich bestimmter Tage wie z.B. zum Tag der Seltenen Erkrankungen, zu gesundheitspolitischen Ereignissen oder für die Vorstellung einzelner Hefte der Monatsschrift Kinderheilkunde.

Der DGKJ-Medienspiegel umfasst Resonanzen aus Fachmedien (z.B. auf neue Stellungnahmen der DGKJ-Gremien, Einschätzung aktueller Studien und Entwicklungen durch DGKJ-Experten), aber auch aus der Publikumspresse (z.B. mit Ratgeberartikeln in den Abonnentenbeilagen von WELT und FOCUS, oder durch von dpa übernommene Presseinfos der DGKJ), TV/Hörfunk (Interviews mit DGKJ-Expertinnen und Experten) sowie aus Online-Portalen für die Fachöffentlichkeit und für Eltern.

Die medialen Wellen schlugen recht hoch, als im März die Masern-Impfpflicht diskutiert wurde. Der umstrittene Film „Elternschule“ bewirkte kurz darauf ein großes Medieninteresse an der Thematik Eltern/Kind.

Bild: DGKJ
Abb.: Medienbeiträge mit Nennung der „DGKJ“. Zeitraum: September 2018 bis August 2019. Hervorgehoben: Beiträge zur Debatte um eine Masern-Impfpflicht.

Auch sperrigere Themen schafften es in den letzten Monaten in die Publikumspresse: So widmete der „stern“ in diesem September eine Titelstory der Ökonomisierung in der Medizin, mit Statements der DGKJ-Präsidentin zur Situation in der Kinder- und Jugendmedizin und einem gemeinsamen Manifest von Organisationen (darunter auch die DGKJ) und Einzelpersonen.

Zur Presserubrik auf der DGKJ-Website.

"stern" vom 5. September 2019

Fazit

Die rund 200 Präsenz-Termine im internen DGKJ-Terminkalender, der vor allem der Organisation dient und sicherlich nicht vollständig ist, zeugen von einer überaus regen Tätigkeit der DGKJ. Diese Termine – von DGKJ-Kommissionssitzungen über Gremiensitzungen, bei denen die DGKJ beteiligt ist, bis zu den politischen Gesprächen des Generalsekretärs – müssen vereinbart und koordiniert werden; es müssen DGKJ-Experten für die Treffen gesucht werden. Diese Präsenztermine werden durch weitere Telefonkonferenzen/-termine ergänzt.

All dies ist nicht ohne das zahlreiche und teilweise sehr intensive Engagement einzelner unserer Mitglieder denkbar.

Für dieses Engagement möchte ich allen Aktiven in der DGKJ sehr herzlich danken!!! – Ich hoffe, dass es Ihnen bei all der Mühe, die dies bedeutet, auch Spaß macht, sich für die pädiatrische Versorgung und die Kinder- und Jugendmedizin einzusetzen.

Diejenigen, die noch nicht aktiv sind, möchte ich ermuntern zu überlegen, ob und wo sie sich einbringen könnten. Wir, der Geschäftsführende Vorstand, aber auch „die Geschäftsstelle“, freuen uns über Ihren Kontakt, und selbstverständlich auch über Ihre konstruktive Kritik.

Aber auch Ihre Mitgliedschaft in der DGKJ ist eine Unterstützung unserer Arbeit, für die wir danken und die wir als Ansporn für zukünftige Anstrengungen begreifen.

Ich freue mich, möglichst viele von Ihnen beim kommenden Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in München begrüßen zu können.

Ihre

Ingeborg Krägeloh-Mann

 

 

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