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Bericht über die politische Arbeit der DGKJ

24.05.2018

Der Generalsekretär der DGKJ gibt einen Einblick in die politischen Aktivitäten seit seiner Amtsübernahme.

Am 01. Januar 2018 übernahm Priv.-Doz. Dr. med. Burkhard Rodeck die Funktion des Generalsekretärs der DGKJ und vertritt seither in offizieller Mission die politischen Ziele der Fachgesellschaft und ihrer mehr als 16.500 Mitglieder.

Gespräche mit Akteuren aus Politik und Selbstverwaltung stehen fast wöchentlich, vor allem in den Sitzungswochen des Deutschen Bundestages, auf der Agenda. „In den ersten Monaten als Generalsekretär konnte ich bereits zahlreiche angeregte Gespräche mit Bundestagsabgeordneten führen und unsere Interessen an die Politik herantragen. Ich hoffe, dass dieser rege Austausch auch weiterhin in guter und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit vielen der Abgeordneten mündet. Ziel ist es, wichtige Impulse zu geben und die Lebenswirklichkeiten in der medizinischen Versorgung der Kinder und Jugendlichen in Deutschland adäquat abzubilden und natürlich weiter zu verbessern“, so Dr. Rodeck. Unterstützt wird er dabei von der DGKJ-Referentin für Politik, Juliane Schmidt, die ebenfalls seit dem 01.01.2018 in der Geschäftsstelle tätig ist.

Eine starke Forschung ist grundlegend für die Zukunft der Kinder- und Jugendmedizin.

PD Dr. Burkhard Rodeck, DGKJ-Generalsekretär

Bei den Gesprächen, etwa mit den Abgeordneten Rudolf Henke (CDU), Martina Stamm-Fibich (SPD), Dr. Kirsten Kappert-Gonther (B‘90/Grüne) oder auch Prof. Dr. Andrew Ullmann (FDP), brachte Rodeck die prioritären Themen der DGKJ ein. Eines dieser Themen ist die Realisierung eines Nationalen Forschungszentrums für Kindergesundheit. Der Generalsekretär betont dabei die essentielle Bedeutung eines solchen Forschungszentrums: „Eine starke Forschung in der deutschen Pädiatrie, wissenschaftlich fundierte Qualitätsstandards und hervorragende Ausbildung sind die Grundlage für die Zukunft der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Die Bundeskanzlerin hat in der letzten Legislaturperiode die Einrichtung eines nationalen Forschungszentrums für Kindergesundheit angekündigt. Und auch im aktuellen Koalitionsvertrag bekennt sich die neue Regierungskoalition klar zum Ausbau der einschlägigen Forschung. Das Forschungszentrum konzentriert und koordiniert notwendige Forschungsaktivitäten, kann interdisziplinär und international Impulse setzen und damit die Rahmenbedingungen der auf Kinder- und Jugendmedizin spezialisierten Wissenschaft und Forschung verbessern.“

Rodeck und Kappert-GontherRodeck und Henke

Weitere Ziele der DGKJ sind u. a. die Weiterentwicklung der Arzneimittelsicherheit bei Arzneimitteln im Kindesalter und eine tragfähige Lösung zur Finanzierung der Kinderkliniken. Als Chefarzt einer großen Kinderklinik in Osnabrück kennt Dr. Rodeck den Berufsalltag in der pädiatrischen Versorgung bestens. Mit großem Engagement, viel Schaffenskraft, dem entscheidenden Fachwissen und fundierten Lösungsansätzen wird er die Interessen der deutschen Pädiatrie in die aktuelle Legislaturperiode einbringen, in vielerlei spannenden und abwechslungsreichen Dialog gehen und damit die Tradition seines Vorgängers, Herrn Dr. med. Karl-Josef Eßer, fortsetzen.

Juliane Schmidt, Geschäftsstelle der DGKJ