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BMBF beschließt DZG für Kindergesundheit

06.09.2018

Bundesforschungsministerin Anja Karliczek gab heute die Entscheidung für ein Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit bekannt!

Zugleich teilte das BMBF die Entscheidung für ein weiteres DZG mit, das sich der psychischen Gesundheit widmen soll.

Das BMBF will damit die Forschung zur Kinder- und Jugendgesundheit stärken: `Das vorhandene medizinische Wissen bezieht sich bislang noch zu oft auf den erwachsenen Menschen und kann nicht einfach auf Kinder und Jugendliche übertragen werden. Therapien müssen besonders auf Heranwachsende ausgerichtet werden, indem ihre körperlichen und psychischen Voraussetzungen und ihre Entwicklung besser beachtet werden. Mit Kinder- und Jugendgesundheit befassen sich Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen. Um zu wirksameren Ergebnissen zu gelangen, müssen diese gezielt zusammenarbeiten. Das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit wird diese Fachbereiche und die dort tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch besser vernetzen.'

Seit Jahren engagiert sich die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) für ein Deutsches Zentrum für Kindergesundheit, und so kommentiert Prof. Dr. Ingeborg Krägeloh-Mann, Präsidentin der DGKJ, die Bekanntgabe sehr erfreut: „Die Entscheidung für ein Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit stellt das Kind als sich entwickelnder Organismus in den Mittelpunkt der Gesundheitsforschung. Mit dem Beschluss ist man dem Ziel, über zielgerichtete Forschung präventive, diagnostische und therapeutische Strategien für eine bessere Kindergesundheit zu entwickeln, einen riesigen Schritt nähergekommen!“

Laut Mitteilung des Bundesforschungsministeriums startet das wettbewerbliche, wissenschaftsgeleiteten Verfahren zur Bestimmung der Partner im Frühjahr 2019.