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Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

24.01.2020

In der NS-Zeit wurde mehr als die Hälfte der Kinderärztinnen und -ärzte in Deutschland verfemt und vertrieben, deportiert oder ermordet.

Ein Online-Angebot der wissenschaftlichen Fachgesellschaft DGKJ hält die Erinnerung an die Schicksale nach 1933 verfolgter, aus dem Land getriebener und ermordeter jüdischer Kinderärztinnen und –ärzte wach: Für Recherche und Forschung steht auf www.dgkj.de eine Datenbank online, in der die Lebenswege von knapp 800 deutsch-jüdischen Kinderärztinnnen und Kinderärzten zwischen 1933 und 1945 verzeichnet sind. In der NS-Zeit wurden mehr als die Hälfte der Kinderärzte in Deutschland aus politischen und vor allem aus „rassischen“ Gründen vertrieben, deportiert oder ermordet.

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