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Impfen heißt Prävention

24.04.2019

Heute beginnt die jährliche europäische Impfwoche für Krankheitsprävention und den Schutz von Menschenleben.

„Wir Kinder- und Jugendärzte unterstützen nachhaltig die Initiative des Europäischen Regionalbüros der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für eine Sensibilisierung von Eltern und Betreuern, Mitarbeitern im Gesundheitssystem, politischen Entscheidungsträgern und Medien für die Bedeutung von Impfungen, um höhere Durchimpfungsraten zu erreichen“, so Prof. Dr. med. Hans-Iko Huppertz, Generalsekretär der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DAKJ).

Um Krankheiten, wie zum Beispiel Poliomyelitis (Kinderlähmung), Pertussis (Keuchhusten) oder Masern wirklich auszurotten, sind Impfraten von möglichst 100 Prozent erforderlich.

So sollten laut Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert-Koch-Institutes (RKI) die jeweils 4 Teilimpfungen für Polio sowie Keuchhusten im Alter von 2, 3, 4 und zwischen 11 und 14 Monaten erfolgen. Für einen vollständigen Impfschutz sollten unbedingt die Auffrischungsimpfungen im Alter zwischen 5 und 6, zwischen 9 und 16 und ggf. Alter ab 18 Jahren durchgeführt werden. Für Masern, Mumps/Röteln und Varizellen (Windpocken) empfiehlt die STIKO die Grundimmunisierung in je 2 Teilimpfungen im Alter von 11 bis 14 und 15 bis 23 Monaten. 

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