Kongress für Kinder- und Jugendmedizin 2017

Vom 20. - 23. September in Köln: Informationen zum Programm und zur Akkreditierung auf www.dgkj2017.de

Terminhinweis

Eröffnung:

Am Donnerstag, 21. September, wird der Kongress für Kinder- und Jugendmedizin in Köln eröffnet. Interessierte Journalisten sind herzlich eingeladen, an der Fachtagung teilzunehmen. Bitte akkreditieren Sie sich über die DGKJ-Pressestelle via presse(at)dgkj.de.

Pressebüro:

Während des Kongresses finden Sie die DGKJ-Pressestelle in der Kölnmesse Ost, in der Presselounge.

Pressematerialien:

Die Pressekonferenz zum Kongress für Kinder- und Jugendmedizin gab am 19. September einen Überblick über aktuelle Themen und Diskussionen in der Kinder- und Jugendmedizin: Hier finden Sie die Pressemappe. 

Veranstaltungstipps:

Die 3 Schwerpunktthemen werden in Auftaktsitzungen präsentiert:

Donnerstag, 21.09.2017, 13:15 – 14:15 Uhr

Keynote Perinatale Einflüsse auf die Gesundheit des Kindes (Prof. Dr. Susan Ozanne, Cambridge; Prof. Dr. Andreas Plagemann, Berlin) 

Freitag, 22.09.2017, 10:30 – 11:30 Uhr

Keynote Chronische Erkrankungen (Prof. Dr. Ute Thyen, Lübeck; Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich, Heidelberg) 

Samstag, 23.09.2017, 10:30 – 11:30 Uhr

Keynote Versorgungslandschaften (Prof. Daniel Johnson, Chicago; Dr. Robert Schlack, Berlin)

 

Pressetermin DGKCH:

Am Freitag, 22.09.2017 um 13:00 bietet die Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie die Gelegenheit zu  einem Pressegespräch zu chirurgischen Themen, weitere Informationen finden Sie hier.

 

Presseberichte:

"Jedes 6. Kind ist betroffen: Leben lernen mit der chronischen Krankheit". Kölner Stadtanzeiger, 19.9.2017 Link

"Ärzteorchester spielt für Kinder in Not". Kölner Express, 19.9.2017

"Interview mit Kinder-Radiologin Friederike Körber: Zappeln ist ein Problem." Kölner Stadtanzeiger, 2.6.2017. Link

Jedes Sechste Kind ist betroffen Leben lernen mit der chronischen Krankheit – Quelle: www.ksta.de/28435928 ©2017

Pressemeldungen

Kontroverse vor dem Petitionsauschuss: Monika Otte fordert Minister Gröhe heraus

13.04.2016

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Hildegard Wewers (links) und Monika Otte (rechts) im Deutschen Bundestag (Bild: DGKJ)

Auch Bundesminister Hermann Gröhe erschien zur öffentlichen Beratung der Petition „Erhalt der Kinderkrankenpflege“, zu der der Petitionausschuss aufgrund der mit über 160.000 Unterschriften bereits jetzt äußerst erfolgreichen Eingabe von Monika Otte eingeladen hatte.

Das Interesse an der öffentlichen Beratung war so groß, dass interessierte Zuhörer bereits im Vorfeld aus Platzmangel abgewiesen wurden. Monika Otte, die Petentin, hatte eingangs Gelegenheit, in einem längeren Statement ihre Position darzustellen. Anschließend beantworteten sie und die Pflegedirektorin Hildegard Wewers aus Osnabrück Fragen der Abgeordneten des Petitionsausschusses. Sie nahmen die Gelegenheit, ihre Sicht der geplanten Pflegeausbildungsreform darzustellen, sehr souverän und sehr überzeugend wahr.

Es erstaunte, dass der Bundesgesundheitsminister sich von der Petition und dem auch sehr hohen persönlichen Engagement der beiden Kinderkrankenpflegerinnen unbeeindruckt zeigte und betonte, dass sein Gesetzentwurf sogar eine Verbesserung gegenüber der geltenden Rechtslage für die Kinderkrankenpflege bedeuten würde, v.a. was den Praxisanteil in der Ausbildung beträfe (?). Frau Otte forderte demgegenüber eine Ausweitung der praktischen und theoretischen Ausbildung, ausgehend von dem vorliegenden Gesetzentwurf und den vorliegenden Eckpunkten für die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Sowohl Frau Otte als auch Frau Wewers entgegneten dem Minister, dass die jetzigen Entwürfe lediglich Kann-Regelungen für die Kinderkrankenpflege darstellen und forderten hier Verpflichtendungen der Ausbildungsträger ein gegenüber denjenigen, die eine Vertiefung in der Kinderkrankenpflege wählen. Darüber hinaus forderte Frau Otte sehr vehement eine eigene Berufsbezeichnung für die Kinderkrankenpflege ein, da sonst die an Kindern interessierten Bewerberinnen und Bewerber zukünftig ausbleiben würden. Als Argument konnte sie auf die Ergebnisse ihrer Umfrage hinweisen, an der über 4.000 Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger teilgenommen hatten.

Die DGKJ wird sich auch weiterhin für den Erhalt der Kinderkrankenpflege zur Absicherung der Qualifikation bei der Pflege von Kindern einsetzen.

Die öffentliche Beratung des Petitionsausschusses am 11. April 2016 mit der Petentin Frau Otte und dem Bundesgesundheitsminister ist einem Videomitschnitt des Parlamentsfernsehens dokumentiert und kann über die Mediathek des Deutschen Bundestags aufgerufen werden.

Weitere Informationen zur Umfrage und zur Petition hält die DGKJ online auf einer Schwerpunktseite bereit.

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