Die Ausstellung 2016 in Gemünden

Ausführliches Begleitprogramm: Download

Über 75 Jahre nach dem Beginn systematischer Tötung von geistig und körperlich behinderten Menschen erinnert die Ausstellung "Im Gedenken der Kinder" an das dunkle Kapitel der „Kinder-Euthanasie“ während der Zeit des Nationalsozialismus. Über 10.000 von ihnen fielen bis 1945 den verschiedenen Programmen zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“ zum Opfer.

Vom 4. bis zum 27. November 2016 war die Ausstellung im Kulturhaus Gemünden am Main zu sehen .

Freitag, 04.11.2016, 18.00 Uhr: Ausstellungseröffnung und Vernissage

Begrüßung und Eröffnung: Jürgen Lippert, Bürgermeister der Stadt Gemünden am Main

Rückblick: „St. Josefshausprojekt“, Jasna Blaic, Kulturamtsleiterin Gemünden am Main

Authentische Erzählung: „Der Tag, an dem die grauen Busse uns mitnahmen….“, Birgit Amann, Organisatorin, Lohr am Main

Grußwort und Einführung in die Gedenkausstellung: Prof. Dr. Kurt Ullrich, Vorsitzender der Historischen Kommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ)

Musikalische Umrahmung: Hr. Dr. Siegbert Juhasz, Liedermacher aus Arnstein-Schwebenried

Ort: Kulturhaus Gemünden, Obertorstraße 39

Eintritt frei

Öffnungszeiten der Ausstellung: Mo – Fr: 10:00 – 12:30 und 14:00 – 18:00 Uhr, jeden ersten Samstag im Monat: 10:00 – 12:30 Uhr.

Begleitheft „Leichte Sprache“ für Menschen mit Behinderung

Anmeldung von Schulklassen und Gruppen: Touristinfo Gemünden, Scherenbergstr. 4, Tel. 0 93 51 / 80 01 70

 

Die Ausstellung wurde in dieser Form bereits im Berliner Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" gezeigt. Zu deren Eröffnung im Januar 2012 sprach DGKJ-Präsident Prof. Dr. Wagner ein Grußwort, in dem er auf die Auseinandersetzung der Fachgesellschaft mit der Rolle der Kinderärzte bei den Medizinverbrechen im Nationalsozialismus eingeht. Zur Ansprache.