Aktuelle Ausschreibungen

Eva Luise Köhler Forschungspreis

Die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen vergibt 2018 in enger Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. erneut einen Preis für ein Forschungsprojekt, das sich dem Thema Seltene Erkrankungen widmet. Der mit 50.000 Euro dotierte Forschungspreis ist nach der Schirmherrin von ACHSE, Eva Luise Köhler, benannt. Mit dem Forschungspreis soll die Durchführung bzw. Anschubfinanzierung eines am Patientennutzen orientierten Forschungsprojektes im Bereich der Seltenen Erkrankungen ermöglicht werden. Der Forschungspreis macht zudem Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft darauf aufmerksam, dass die Forschung im Bereich der Seltenen Erkrankungen zu den vordringlichsten Aufgaben der Gesundheitspolitik gehören sollte.


Bewerbungsschluss für den Forschungspreis ist der 3. September 2017. Die feierliche Vergabe an den oder die Preisträger erfolgt voraussichtlich Ende Februar 2018.
Interessierte Wissenschaftler erhalten detaillierte Informationen zur Bewerbung und die Bewerbungsunterlagen unter www.achse-online.de.

Nachsorgepreis 2017

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge, Stiftung für das chronisch kranke Kind, vergibt für zukunftsweisende Arbeiten, Projekte und Initiativen der stationären und ambulanten familienorientierten Nachsorge und Betreuung den Nachsorgepreis 2017. Der Förderpreis ist mit 10.000 € dotiert.

Für die Vergabe des Nachsorgepreises sind Bestimmungen maßgebend, die bei der Deutschen Kinderkrebsnachsorge angefordert oder unter www.kinderkrebsnachsorge.de nachgelesen werden können.
Die Verleihung des Preises erfolgt Ende des Jahres 2017.
Bewerbungsfrist: 31. Juli 2017

Christiane Herzog Forschungsförderpreis

Die Christiane Herzog-Stiftung schreibt in Kooperation mit dem Mukoviszidose e. V. zum neunten Mal den Christiane Herzog Forschungsförderpreis für wissenschaftliche Nachwuchsförderung aus. Der Preis ist mit 50.000 € dotiert und wird jährlich ausgelobt.  

Bewerbungen können von allen CF-Forschern (Wissenschaftlern/innen und klinisch tätigen Ärzten/innen) gestellt werden, die über eine mindestens einjährige Erfahrung in der CF-Forschung verfügen. Bewerber/innen sollen das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, Elternzeit wird berücksichtigt.  

Bewerber und Bewerberinnen müssen ein Projekt zu einem klinisch relevanten Thema der Diagnostik oder Therapie der Mukoviszidose (Cystische Fibrose) vorlegen. Das Projekt sollte besonders innovativ sein und wegweisende Ansätze aufzeigen. Das Arbeitsprogramm soll sich über zwei Jahre erstrecken.  

Voraussetzung ist, dass das Projekt zu einem überwiegenden Teil in Deutschland im Rahmen der wissenschaftlichen Weiterqualifikation (i. d. R. Habilitation) durchgeführt wird. Es kann bereits begonnen sein; bereits abgeschlossene Projekte können nicht berücksichtigt werden. Die Mittel des Preises können nach Wahl des/der Antragsstellers/in für die eigene Stelle (zum Freikauf), für Materialkosten oder für Reisekosten (Auslandsaufenthalt) verwendet werden. Der/die Preisträger/in verpflichtet sich, die Ergebnisse des Projektes unter Hinweis auf den Christiane Herzog Forschungsförderpreis wissenschaftlich zu publizieren sowie ergänzend in einer allgemein verständlichen Form der Christiane Herzog Stiftung zur Verfügung zu stellen, um sie durch diese der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.  

Antragsstellung: Das Antragsformular kann heruntergeladen werden unter: http://muko.info/mukoviszidose-institut/forschungsfoerderung/merkblaetter-und-formulare.html

Anträge können bis zum 15. August 2017 beim Mukoviszidose e. V., In den Dauen 6, 53117 Bonn eingereicht werden. Die Begutachtung erfolgt in einem einstufigen Verfahren unter Hinzuziehung externer Gutachter durch den wissenschaftlichen Beirat der Christiane Herzog Stiftung. Die Entscheidung trifft der Vorstand der Christiane Herzog Stiftung unter Ausschluss des Rechtswegs.  

Auskünfte erhalten Sie beim Mukoviszidose e. V. unter dem nachfolgend angegebenen Kontakt: IFroembgen@muko.info; Tel.: 0228 / 9878041.

Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein.  

Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de zu finden.