Kinderärzte und die Medizinverbrechen an Kindern in der NS-Zeit



"Im Gedenken der Kinder": Wanderausstellung

Die Ausstellung „Im Gedenken der Kinder. Die Kinderärzte und die Verbrechen an Kindern in der NS-Zeit“, wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) konzipiert und umgesetzt. Seit 2010 war die stetig erweiterte Dokumentation bereits in Potsdam, Berlin, Hamburg, Magdeburg, Stuttgart und an anderen Orten zu sehen.


Nächste Termine

Vom 2. Mai - 17. Juni 2022 in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel, Bielefeld.

Begleitprogramm in Bielefeld

Einladung zur Eröffnung

Freitag, 29. April 2022, 17 Uhr. 

Begrüßung: Pastor Ulrich Pohl, Vorstandsvorsitzender der v. Bodelschwinghschen
Stiftungen Bethel; Grußworte: Karin Schrader, Bürgermeisterin der Stadt Bielefeld; Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (schriftliches Grußwort wird verlesen).
Eröffnung: Britta Haßelmann, MdB, Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.
Inhaltliche Einführung: Prof. Dr. Thomas Beddies, Stellvertretender Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin und Ethik in der Medizin der Charité – Universitätsmedizin Berlin, Kurator der Wanderausstellung.
Es lesen aus historischen Dokumenten: Studierende der Universität Bielefeld, Fakultät für Geschichtswissenschaft.
Musikalische Umrahmung: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bethel.

Die Ausstellungseröffnung findet statt in der Neuen Schmiede, Handwerkerstraße 7, 33617 Bielefeld.
Im Anschluss geht es in die Ausstellung im Hauptarchiv Bethel, Bethelplatz 2, 33617 Bielefeld.

Da die Teilnehmerzahl aufgrund der Corona-Situation begrenzt ist, ist eine Anmeldung per E-Mail erforderlich (geschichte@bethel.de). Bitte achten Sie auf aktuelle Informationen auf www.hauptarchiv-bethel.de


Begleitausstellung

„Es war alles Leben was in ihm steckte“. Kinder und Jugendliche in Bethel 1933-1945, von Studierenden der Universität Bielefeld


Dienstag, 31. Mai 2022, 19 Uhr – Vortrag

Prof. Dr. Thomas Beddies, Berlin: „solch ein Kind dem Staat eine ungeheure Last ist“ – Kinder und Jugendliche als Opfer
nationalsozialistischer Medizinverbrechen.


Dienstag, 14. Juni 2022, 17 Uhr – Film(gespräch)
Dienstag, 14. Juni 2022, 19 Uhr – Film(gespräch)

Film von 1931: In den Spuren Vater Bodelschwinghs. Gespräch mit Jenny Peters, Kerstin Stockhecke, Bethel (ca. 70 Min.)


Schulklassen, Seminare und Gruppen können ein begleitetes Programm buchen (kostenlos): von der einstündigen Führung bis zu mehrtägigen Workshops.

Details und weitere Informationen im Ausstellungsflyer


Virtuelle Ausstellung

Die Ausstellung kann in Kürze auch wieder online angeschaut werden: Der Netzbesucher bewegt sich per Mausklick durch zwei virtuelle Räume und entlang von 28 Text- und Bildtafeln, die den Weg der „Medizin zwischen Vernichten und Heilen“ darstellen. Der Betrachter kann Informationen über einzelne Einrichtungen, Versuchsreihen und Experimente abrufen, oder sich per Zoom den Beschreibungen der Kinder nähern und Profile der verantwortlichen Mediziner aufrufen. Eine Hördatei vertont Briefwechsel zwischen Eltern und Ärzten. Das Angebot wird ergänzt durch einen Auszug des umfangreichen Ausstellungskatalogs.

www.im-gedenken-der-kinder.de (zur Zeit in Überarbeitung)

Impressionen bisheriger Stationen



Titelbild Gedenkausstellung

Ausstellungsflyer Bielefeld 2022

Mehr

"Nebel im August"

"Nebel im August": Das bewegende Schicksal des Jungen Ernst Lossa. Hauptdarsteller: Ivo Pietzcker und Sebastian Koch. Regie: Kai Wessel. 2017. Als DVD, Blu-ray und digital erhältlich. Trailer: Hier auf youtube

Ausstellungsstationen

  • 2019 in Bochum und in Neuburg a.d. Donau
  • 2018 in Lüdenscheid, Bamberg, Freiburg i.Brsg.
  • 2017 in Saarbrücken und in Ahlen
  • 2016 in Würzburg, Gmünden, Erlangen, Düsseldorf
  • 2015 in Aschaffenburg, Prora auf Rügen
  • 2014 in Bocholt, Haar, Klingenmünster
  • 2013 in Stuttgart und im Dom zu Magdeburg
  • 2012 im Zeughaus Vechta, Hamburg, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors in Berlin
  • 2011 in Potsdam, Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
  • 2010 in Potsdam auf der 106. DGKJ-Jahrestagung (Auftakt)