Preise & Stipendien



Aktuelle Ausschreibungen

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.


Adalbert-Czerny-Preis 2021 

Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) wird auf ihrer 116. Jahrestagung in Berlin den Adalbert-Czerny-Preis 2021 verleihen. Dieser besteht aus der Adalbert-Czerny-Medaille, einer Urkunde und einem Geldpreis von 10.000 Euro. Mit dem Preis sollen besondere wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Kinderheilkunde mit Einschluss ihrer Grenzgebiete ausgezeichnet werden. Die Arbeiten sollten publiziert sein, und ihre Publikation sollte nicht länger als zwölf Monate zurückliegen. Als Preisträger können sich ausschließlich Erstautoren bewerben.

Mit der Zuerkennung des Preises ist die Einreichung einer Publikation im Online-Journal der DGKJ, Molecular and Cellular Pediatrics, verbunden. Der Preis soll an herausragende wissenschaftlich orientierte Kinder- und Jugendärztinnen und –ärzte (auch in Weiterbildung) vergeben werden. 

Bewerbungen müssen bis spätestens 1. April 2021 samt eines CV sowie dem ausgefüllten und unterschriebenen Formblatt (hier zum Download ) und fünf Exemplaren der Arbeit an den Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Jörg Dötsch, Geschäftsstelle, Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin, eingereicht werden. Die Satzung zum Adalbert-Czerny-Preis ist hier auf der Website der DGKJ einsehbar.


Selma-Meyer-Dissertationspreis 2021

Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) wird auf der 116. Jahrestagung in Berlin den Selma-Meyer-Dissertationspreis 2021 verleihen. Der Preis besteht aus einer Urkunde und einem Geldpreis von 2.500 Euro. Mit dem Preis sollen zukunftsorientierte pädiatrische Promotionsarbeiten ausgezeichnet werden. Zur Bewerbung sind Dissertationsarbeiten zugelassen, die von einer Medizinischen Fakultät in Deutschland zur Promotion akzeptiert und mit summa oder magna cum laude bewertet wurden. Bei einer Bewertung mit magna cum laude muss zusätzlich eine angenommene Publikation mit Erstautorenschaft in einem renommierten internationalen Journal vorliegen.

Mit der Zuerkennung des Preises ist die Einreichung einer Veröffentlichung (Minireview) im Online-Journal der DGKJ, Molecular and Cellular Pediatrics, verbunden.

Die Dissertationsschrift sollte nicht älter als 12 Monate (im Falle einer Einzelpublikation nicht älter als 24 Monate) sein und ist zusammen mit einem Lebenslauf bis zum 1. Mai 2021 von dem/der Autor/in selbst oder von einem Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin in 5facher Ausführung bei dem Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin einzureichen.

Adresse: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Prof. Dr. Jörg Dötsch, Geschäftsstelle, Chausseestr. 128/129, 10115 Berlin.

Die Satzung zum Selma-Meyer-Dissertationspreis ist hier auf der Website der DGKJ einsehbar. 


Research Grant Program Dravet Syndrom

The Associazione Gruppo Famiglie Dravet (GFD) is a major non-profit Italian lay organization dedicated to support the highest quality basic and clinical research on Dravet syndrome (DS). Born from the will of the parents in 2010, it has ever since raised public awareness of DS and acted as a catalyst to prompt the attention and interest of the scientific community towards the syndrome. The GFD is a founding member of the Dravet Syndrome European Federation that gathers together 17 patient organizations. 

The GFD is currently accepting applications for research grants that will increase our knowledge of DS, pave the way to new potential treatments and, ultimately, improve the quality of life of people living with DS. Funds are made available thanks to contributions from the GFD, Apoyo Dravet, Dravet Syndrom e.V, Dravet Syndrome UK, Stichting Dravet Syndroom Nederland/Vlaanderen and Swiss Dravet Syndrome Association (SDSA).

Der Dravet-Syndrom e.V. ist der deutschlandweite Verein für dieses Syndrom. Es haben sich insgesamt 17 europäische nationale Dravet-Vereine zusammengeschlossen zur Föderation. Hierüber findet eine Ausschreibung über 110.000 € für ein 2-jähriges Studienprojekt zum Dravet-Syndrom statt. Jeder Forschende, der auf diesem Gebiet forschen möchte, sowohl in der Grundlagenforschung als auch zu allen Symptomen (Epilepsie, Autismus, Muskelhypotonie, SUDEP usw.), die dieses Syndrom beinhaltet, sowie zu Antiepileptika-Wechselwirkungen, neuen Therapiemöglichkeiten oder neuen unterstützende Therapien, kann sich bis zum 1. März 2021 zunächst mit einer Submission bewerben. Alle weiteren Informationen finden Sie unter http://bit.ly/3hMFwIE oder www.dravet.de .


Förderprogramm der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Zur Förderung eines langfristig angelegten Programmes zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in Entwicklungsländern (entsprechend der OECD DAC-Länderliste) schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung Fördermittel in Höhe von zwei Millionen Euro aus. Jedes Jahr sterben weltweit 5,3 Millionen Kinder unter fünf Jahren. Die meisten davon in Entwicklungsländern und an Krankheiten, die eigentlich leicht zu verhindern und zu behandeln wären.
Mit der Förderung sollen Programme aufgebaut werden, die sich auf lange Sicht selbst tragen und von nachhaltigen Erfolgen gekennzeichnet sind. Diese können – müssen aber nicht – auf ein bestehendes Projekt aufgebaut werden. Die Mindestlaufzeit des beantragten Programmes beträgt fünf Jahre, die Antragssumme muss zwischen 500.000 und 2.000.000 Euro liegen. Das Programm soll mit dem Namen der Stifterin Else Kröner verbunden werden.

Erwünschte Komponenten des Programmes sind:
 Nachhaltige Stärkung des Gesundheitspersonals und des lokalen Gesundheitssystems
 Verbesserte Qualität und Erreichbarkeit von Gesundheitsdiensten
 Vernetzung mit anderen relevanten Akteuren
 Innovative Ansätze und wissenschaftliche Begleitung

Bewerben können sich gemeinnützige, nicht-staatliche Organisationen sowie Universitäten bzw. universitäre Einrichtungen aus Deutschland, die bereits seit mehreren Jahren in dem Projektland in enger Zusammenarbeit mit lokalen Partnern erfolgreiche Arbeit geleistet haben und über entsprechende organisatorische Strukturen zur erfolgreichen Implementierung verfügen. Es muss mindestens eine Partnerorganisation und ein lokaler Ansprechpartner1 im Projektland benannt werden.

Bewerbungen können in deutscher oder englischer Sprache in elektronischer Form bis zum 28. Februar 2021 eingereicht werden.

Weitere Informationen zur Auschreibung: https://www.ekfs.de/aktuelles/ausschreibungen/foerderprogramm-zur-verbesserung-der-kindergesundheit


Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein. Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de  zu finden.


DFG-Förderprogramm Klinische Studien

Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Anträge auf Förderung klinischer Studien können jederzeit eingereicht werden, eine Ausschreibung findet nicht statt.

Alle Informationen, Merkblätter und Formulare unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/