Preise & Stipendien



Preise & Stipendien

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.


Helmut-Werner-Preis 2026

Auch in diesem Jahr vergibt die Kinderhilfe Organtransplantation e.V. (KiO) ihren Helmut-Werner-Preis und ehrt damit herausragendes persönliches Engagement für organkranke Kinder und Jugendliche.

Für den mit 5.000 € dotierten Preis können sich alle, die sich in Deutschland im Bereich der Organtransplantation bei Kindern und Jugendlichen hervorgetan haben, bewerben oder vorgeschlagen werden: Angesprochen sind Mediziner/-innen, Sozialpädagogen/-innen und Pflegekräfte gleichermaßen.

Die Bewerbungsunterlagen sollten eine Kurzvita enthalten sowie Umfang und Dauer der Tätigkeit der sich Bewerbenden oder Vorgeschlagenen verdeutlichen.
Bewerbungen senden Sie bitte bis zum 31. Mai 2026 an:
Kinderhilfe Organtransplantation e.V.
Otto-Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
E-Mail: kio@kiohilfe.de


Preis für innovative epidemiologische Methodik in der Versorgungsforschung

Die Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) und das Deutsche Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) vergeben gemeinsam einen wissenschaftlichen Preis. Mit dem „Preis für innovative epidemiologische Methodik in der Versorgungsforschung“ werden jährlich eine oder mehrere herausragende wissenschaftliche Arbeit(en) ausgezeichnet, die einen substantiellen Beitrag zur Weiterentwicklung evidenzbasierter Gesundheitsversorgung, Gesundheitssystemforschung und/oder Public Health in Europa leisten.

Der Preis für 2026 wird im Rahmen der DGEpi-Jahrestagung verliehen, die vom 22. – 24. September 2026 in Ulm stattfindet.

Abgabetermin für Bewerbungen ist der 1. Juni 2026.

Hier finden Sie die komplette Ausschreibung.


Förderung der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit durch Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS)

  • Die EKFS stellt angesichts des großen Elends und der Probleme der Menschen im Kriegsgebiet der Ukraine, aber auch der nach Deutschland geflüchteten Ukrainerinnen und Ukrainer Gelder für Ukraine-Nothilfe-Projekte zur Verfügung. Die EKFS sieht vor, Gelder auf Antrag zu vergeben, wobei ein vereinfachtes Antragsverfahren angewendet wird. Die für medizinische Hilfe vorgesehenen Mittel stehen deutschen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung, die selbst Kontakte und Strukturen in der Ukraine oder in der Flüchtlingshilfe in Deutschland haben. Bitte nehmen Sie vor einer Antragstellung Kontakt mit Dr. Judith von Heusinger auf (j.heusinger(at)ekfs.de und +49 (6172) 8975-17).
  • Außerdem besteht ganzjährig die Möglichkeit einer Antragstellung für Projekte der medizinischen Entwicklungszusammenarbeit in OECD DAC gelisteten Entwicklungsländern (ausgenommen politisch sehr fragile Länderkontexte). Anträge werden zu allen medizinischen Schwerpunkten entgegengenommen. Sie sind eingeladen, sich über unser zweistufiges Verfahren (1. Projektskizze; 2. Vollantrag) um eine Finanzierung von bis zu drei Jahren Laufzeit und einer Mindestfördersumme ab 50.000 Euro zu bewerben. Alle Informationen zur Antragstellung finden Sie auf unserer Website und die Bewerbungs-Vorlagen dort im Download-Bereich: Reguläre Förderlinie | Else Kröner-Fresenius-Stiftung (ekfs.de)

Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen

Etwa vier Millionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene leiden allein in Deutschland unter einer der bis zu 8.000 heute bekannten Seltenen Erkrankungen. In Europa sind es mehr als 30 Millionen, Tendenz steigend. Sie alle haben, trotz ihrer ganz unterschiedlichen Krankheiten, mit sehr ähnlichen Problemen zu kämpfen: Extrem lange Diagnosewege und die unzureichende Versorgung mit Therapien, Medikamenten und Informationen belasten die Betroffenen und ihre Familien oft jahrelang.
Um die medizinische Versorgung dieser „Waisen der Medizin“ zu verbessern, schreibt die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung für Menschen mit Seltenen Erkrankungen seit 2008 jährlich den Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen aus. Dieser wird in Kooperation mit der Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. vergeben.
Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und würdigt innovative, wissenschaftlich herausragende Projekte, sowohl aus der Grundlagenforschung als auch der translationalen Forschung zu Seltenen Erkrankungen. Er richtet sich an Forschende aller Karrierestufen.
Besonders preiswürdig sind nachhaltige, krankheitsübergreifende und forschungsvernetzende Projekte von hoher Patientenrelevanz. Nicht gefördert wird Forschung im Bereich der Onkologie, reine Registerprojekte, Biobanken und Patienten-Apps. Zulässig sind ausschließlich Anträge, die aus universitären oder außeruniversitären Instituten oder Kliniken mit einer gemeinnützigen Ausrichtung heraus gestellt werden. Anträge können mehrfach, auch in zwei aufeinander folgenden Jahren, eingereicht werden.

Detaillierte Informationen und Ausschreibungsunterlagen: www.elhks.de/ausschreibung-fp2027
Bewerbungsschluss: 12. Juli 2026


Ausschreibung der Deutschen Kinderkrebsnachsorge

Die “Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind” vergibt 2026 zum 25. Mal den mit 10.000 Euro dotierten Nachsorgepreis. Mit dieser Auszeichnung werden sowohl wissenschaftliche als auch praktische zukunftsweisende Arbeiten, Projekte und Initiativen der stationären und ambulanten Familienorientierten Betreuung und Nachsorge gefördert. 

An der Ausschreibung können Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, Initiativen sowie Verbände aus dem deutschen Sprachraum teilnehmen. Die Vergabebestimmungen können unter www.kinderkrebsnachsorge.de nachgelesen werden. Die Verleihung des Nachsorgepreises erfolgt im November 2026. Die Bewerbungsfrist ist der: 31. Juli 2026.


Hufeland-Preis

Der „Hufeland-Preis“ ist mit 20.000 Euro dotiert und wird für die beste Arbeit auf dem Gebiet der Präventivmedizin und/oder der Versorgungsforschung vergeben. Er kann auch zwei Arbeiten, die als gleichwertig anerkannt worden sind, je zur Hälfte zugesprochen werden.
Zur Teilnahme berechtigt sind Ärzte und Zahnärzte, die im Besitz einer deutschen Approbation sind, gegebenenfalls auch zusammen mit maximal zwei Co-Autoren mit abgeschlossenem wissenschaftlichem Studium. 

Die Arbeit muss ein Thema
a) der Gesundheitsvorsorge oder Gesundheitsförderung
b) der Vorbeugung gegen Schäden oder Erkrankungen, die für die Gesundheit der Bevölkerung von Bedeutung sind, oder
c) der vorbeugenden Maßnahmen gegen das Auftreten bestimmter Krankheiten oder Schäden, die bei vielen Betroffenen die Lebenserwartung verkürzen oder die Lebensqualität beeinträchtigen oder Berufsunfähigkeit zur Folge haben können oder
d) der Versorgungsforschung einschließlich der Implementierung evidenzbasierter Versorgungsmodelle und deren wissenschaftlicher Evaluation
zum Inhalt haben und geeignet sein, die Präventivmedizin in Deutschland zu fördern.

Die gesamte Ausschreibung finden Sie hier, Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026.


Promotionspreis Versorgungsforschung

Das Kuratorium der Stiftung „Hufeland-Preis“ lobt hiermit einen Preis für Dissertationen auf dem Gebiet der Versorgungsforschung aus. Bis zu zwei
Doktorarbeiten werden mit einem Betrag in Höhe von jeweils 5.000 Euro unterstützt.
Teilnahmeberechtigt sind Studierende oder Absolventinnen und Absolventen eines humanmedizinischen oder zahnmedizinischen Studiums, die einen akademischen Grad anstreben, sowie promovierte Ärztinnen, Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte mit Dissertation im Bereich Versorgungsforschung. Bei abgeschlossener Promotion darf der Abschluss zum Zeitpunkt der Bewerbung maximal ein Jahr zurückliegen. Die Dissertation muss schriftlich vorliegen und zusammen mit Vita und Beurteilung des/der akademischen BetreuerIn eingereicht werden.

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2026. Die gesamte Ausschreibung finden Sie hier.


Reisestipendien der Mitteldeutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin

Die Mitteldeutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der MGKJ sein.
Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.mgkj.de zu finden.