Preise & Stipendien



Aktuelle Ausschreibungen

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.


Mukoviszidose e.V.: Förderausschreibung für Projektförderung

Die Förderausschreibung für Projekt- und Nachwuchsförderung 2021 ist eröffnet. Wissenschaftliche Arbeitsgruppen aus Deutschland sind eingeladen, ihre Anträge einzureichen, alle Informationen finden Sie im Ausschreibungsdokument.

Einreichungsfrist ist der 15. Juli 2021


Nachsorgepreis 2021

Die Deutsche Kinderkrebsnachsorge–Stiftung für das chronisch kranke Kind vergibt 2021 zum 20. Mal den mit 10.000 Euro dotierten Nachsorgepreis. Mit dieser Auszeichnung werden sowohl wissenschaftliche als auch praktische zukunftsweisende Arbeiten, Projekte und Initiativen der stationären und ambulanten Familienorientierten Betreuung und Nachsorge gefördert.
An der Ausschreibung können Einzelpersonen, Arbeitsgruppen, Initiativen sowie Verbände aus dem deutschen Sprachraum teilnehmen.
Die Bewerbungsunterlagen sind in 8-facher Ausführung einzureichen. Die Vergabebestimmungen können bei der Deutschen Kinderkrebsnachsorge angefordert oder unter www.kinderkrebsnachsorge.de nachgelesen werden. Bewerbungsfrist ist der 31. Juli 2021
Die Verleihung des Nachsorgepreises erfolgt Ende des Jahres 2021.


Care-for-Rare Science Award 2021

Die Care-for-Rare Foundation am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München lobt den Care-for-Rare Science Award 2021 in Höhe von 50.000,00 Euro aus. Der Care-for-Rare Science Award, gestiftet von der Werner Reichenberger Stiftung, soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in die Lage versetzen, ein grundlagenwissenschaftliches oder klinisches Forschungsprojekt im Bereich der seltenen Erkrankungen zu initiieren. Als „selten“ gilt eine Erkrankung, ­­­wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind.
Der Wissenschaftsförderpreis soll kreative wissenschaftliche Ideen fördern und dazu beitragen, das biologische Verständnis von seltenen Erkrankungen zu vertiefen und neue diagnostische und/oder therapeutische Strategien zu entwickeln. Kriterien für die Auswahl der Preisträger sind wissenschaftliche Exzellenz, Interdisziplinarität und Relevanz des Projektes für die klinisch-translationale Wissenschaft.Besondere Berücksichtigung erfahren seltene Erkrankungen, die sich bereits im Kindes- und Jugendalter manifestieren.
Bewerbungsberechtigt sind Einzelpersonen oder Gruppen, mindestens ein Projektleiter muss an einer deutschen Institution tätig sein. Der Hauptantragssteller wird namentlich als PreisträgerIn genannt. NachwuchswissenschaftlerInnen werden ausdrücklich zur Bewerbung ermuntert.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen (auf Englisch) sind bis zum 31. Juli 2021 (Ausschlussfrist) elektronisch einzureichen. Einzelheiten finden Sie auf www.care-for-rare.org/scienceaward.
Die feierliche Preisverleihung wird voraussichtlich Ende 2021 in München stattfinden. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. Carolin Ruther (Carolin.Ruther@med.uni-muenchen.de) gerne zur Verfügung.


Versorgungsforschungsprojekt: „Seltene Erkrankungen in Zeiten der Pandemie“

Die SARS-CoV-2-Pandemie hat wie ein Verstärker Strukturschwächen im deutschen Gesundheitssystem erkennbar gemacht. Dies betrifft insbesondere auch die Versorgung von Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen, die aufgrund ihrer Grunderkrankungen in hohem Maße zu den sogenannten „vulnerablen Gruppen“ zählen. Bislang ist eine wissenschaftlich fundierte Datenlage zu den Defiziten in der Versorgung von Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen in Zeiten der Pandemie für Deutschland nicht vorhanden. Erfahrungsberichte beschreiben jedoch eindrucksvoll die klinischen, organisatorischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, denen sich Einrichtungen, Patient:innen, ihre Familien und das Pflegepersonal während der Pandemie gegenübersahen (und immer noch sehen) und zeigen auf, wie wichtig es ist, die Kontinuität der Versorgung bei der Behandlung Seltener Krankheiten sicherzustellen. Daher möchte die Eva Luise und Horst Köhler Stiftung einen Beitrag zur Schaffung einer wissenschaftlich fundierten Datenlage leisten, in dem die Ausschreibung des Eva Luise Köhler Forschungspreises diesjährig ausgesetzt und stattdessen ein Projekt der Versorgungsforschung finanziert wird.

Das Forschungsprojekt soll aufbauend auf einer Analyse der besonderen Herausforderungen und Auswirkungen von und für Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen die Faktoren herausarbeiten, die in der Pandemie zu außergewöhnlichen Belastungen führen. Für Faktoren, die durch eine Nichtberücksichtigung der besonderen Bedingungen und Bedarfe der Patient:innen mit Seltenen Erkrankungen in den ad-hoc Regulierungen entstanden sind, sollen Handlungsempfehlungen entwickelt werden, wie die besonderen Bedürfnisse zukünftig besser berücksichtigt werden können.

Das Projekt kann mehrere Faktoren analysieren oder sich prioritär auf spezifische Fragestellungen fokussieren. Es soll krankheitsübergreifend zu verschiedenen Seltenen Erkrankungen mit unterschiedlichen Bedarfen gearbeitet werden; eine Fokussierung auf eine Erkrankung wird nicht angestrebt. Interdisziplinarität und die Einbeziehung der Selbsthilfe, insbesondere des Dachverbandes ACHSE e.V., sind wünschenswert.

Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an folgende Zielgruppen: Nachwuchswissenschaftler:innen der klinischen Medizin, der Medizinethik, der Medizinsoziologie, der Sozialwissenschaften, der Gesundheitswissenschaften. Die Ergebnisse der Projektförderung sollten in einem fachwissenschaftlichen Publikationsmedium und durch eine Präsentation auf einer wissenschaftlichen Tagung veröffentlicht werden. Die Dauer der Förderung beträgt 12 Monate. Der Förderrahmen umfasst maximal 70.000 €.

Die erforderlichen Bewerbungsunterlagen umfassen 

  • das Bewerbungsformular inkl. Projektbeschreibung
  • Publikationsliste der letzten 5 Jahre aller Antragsteller:innen
  • CVs der Antragsteller:innen

Ausgefüllte Bewerbungsformulare können bis einschließlich 15. August 2021 unter boergel(at)elhks.de per Mail eingereicht werden. Weitere Informationen: Versorgungsforschungsprojekt Seltene Erkrankungen – Eva Luise und Horst Köhler Stiftung (elhks.de) 


Leitlinienförderung des Innovationsausschusses

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert neben der themenoffenen und themenspezifischen Ausschreibung im Bereich der Versorgungsforschung die Entwicklung und Weiterentwicklung von Leitlinien. Hier ist u.a. folgendes Themenfeld benannt:

Themenfeld 3: Versorgung von Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen (z. B. Kinder, Jugendliche, ältere und / oder pflegebedürftige Menschen)

In diesem Themenfeld wird die Entwicklung oder Weiterentwicklung von Leitlinien für die Versorgung von Zielgruppen mit besonderen Bedürfnissen gefördert. Insbesondere sollen Leitlinien zur Transition, d. h. des Übergangs von der kinder- und jugendmedizinischen Versorgung in die erwachsenenmedizinische Versorgung, bei Jugendlichen mit schweren chronischen Erkrankungen oder anderen Erkrankungen mit komplexem Versorgungsbedarf Förderbekanntmachung Versorgungsforschung – Entwicklung oder Weiterentwicklung von Leitlinien Seite 6/12 07.06.2021 gefördert werden. Es können auch Leitlinien zu Fragen der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der medizinischen Versorgung gefördert werden, in denen prozedurale Handlungsempfehlungen gegeben werden, wie einwilligungsfähige Heranwachsende in die Entscheidungsfindung zur medizinischen Behandlung nach vorheriger Aufklärung entsprechend ihres Alters und Reifegrades einbezogen werden sollten und wie noch einwilligungsunfähige Kinder über die anstehenden Behandlungsschritte informiert und daran beteiligt werden können bei gleichzeitiger Aufklärung und informierter Entscheidung der Eltern. Leitlinien, die für die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen entwickelt werden, sollen multiprofessionell und intersektoral angelegt werden und alle an der Versorgung Beteiligten, insbesondere die Pflege, einbeziehen.

Die Antragsfrist für diese Ausschreibung der Leitlinienförderung endet am 7. September 2021 um 12.00 Uhr. Einzelheiten rund um die Ausschreibungen finden Sie unter https://innovationsfonds.g-ba.de/foerderbekanntmachungen/.

Es wird im Vorfeld eine virtuelle Informationsveranstaltung zu den Förderbekanntmachungen von Seiten des Projektträgers DLR angeboten. Das voraussichtlich einstündige Web-Seminar findet am 29. Juni 2021 um 11.00 Uhr statt. Der Schwerpunkt liegt auf Fragen, wie Anträge zu den genannten Förderbekanntmachungen konzipiert und eingereicht werden können.


Forschungspreis „Tinnitus & Hören“

Die Deutsche Stiftung Tinnitus und Hören Charité vergibt 2021 zum dritten Mal ihren mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis „Tinnitus & Hören“. Prämiert werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ursachenforschung, Früherkennung und Therapie von Tinnitus und Hörschäden. Eingereicht werden können Habilitationen sowie hochkarätig publizierte wissenschaftliche Arbeiten der vergangenen zwei Jahre oder Darstellungen geplanter Forschungsprojekte. Bewerben können sich Antragsteller*innen aus der EU. Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Der Bewerbung ist eine kurze Darstellung der Arbeit oder des eingereichten Projekts und ihrer/seiner Bedeutung beizufügen (max. eine Seite). Zusätzlich müssen ein Curriculum Vitae mit Darstellung des wissenschaftlichen Werdeganges und eine Publikationsliste abgegeben werden. Bewerbungsfrist: 15. September 2021.

Weitere Informationen: www.stiftung-tinnitus-und-hoeren-charite.org/die_stiftung/forschungspreis/

 


Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein. Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de  zu finden.


DFG-Förderprogramm Klinische Studien

Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Anträge auf Förderung klinischer Studien können jederzeit eingereicht werden, eine Ausschreibung findet nicht statt.

Alle Informationen, Merkblätter und Formulare unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/