AG Transition



AG Transition

Jahresbericht 2025

Sprecher: Prof. Dr. Lars Pape (DGKJ, Essen)

Der Interdisziplinären AG Transition gehören an: Prof. Dr. Uta Dirksen (DGKJ, Essen), Prof. Dr. Corinna Grasemann (DGKJ, Mainz), Prof. Dr. Florian Heinen (DGKJ, München), Dr. Christoph Hertzberg (DGKJ/GNP, Berlin), Prof. Dr. Dr. Harald Kammerer (DGIM, München), Prof. Dr. Britta Siegmund (DGIM, Berlin) Prof. Dr. Susanne Knake (DGN, Marburg), Prof. Dr. Lars Pape, Sprecher (DGKJ, Essen), (DGKJ, Sprecher) Gäste: Dr. Gundula Ernst (Ges. für Transitionsmedizin), Prof. Dr. Georg Ertl (DGIM-Generalsekretär), Christian Güttel (BVKJ), Dr. Helmut Peters (DGSPJ), PD Dr. Burkhard Rodeck (DGKJ-Generalsekretär).

Sitzungen: Im Berichtsjahr 2024/2025 traf sich die AG Transition dreimal zu Sitzungen am 04.11.2024 (online), am 06.02.2025 (online) und am 05.06.2025 (Präsenz, Berlin). Die Leitung der AG Transition wechselt seit 2024 jährlich zwischen DGIM und DGKJ.

Die Interdisziplinäre AG Transition diskutierte mehrere Ansätze, um eine flächendeckende Transition mit Hilfe der notwendigen Finanzierung und Implementierung in die Regelversorgung zu erreichen. In der Präsenzsitzung in Berlin wurde zu dieser Diskussion Frau Dr. Wessel vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) eingeladen. Dr. Wessel gab wertvolle Hinweise, an welcher Stelle genau angesetzt werden sollte. Sie wies in diesem Zusammenhang auf die Richtlinie des G-BA „über die berufsgruppenübergreifende, koordinierte und strukturierte Versorgung insbesondere für schwer psychisch kranke Kinder und Jugendliche mit komplexem psychiatrischen oder psychotherapeutischen Behandlungsbedarf (KJ-KSVPsych-RL)“ hin, wo eine Transitionsregelung enthalten ist. Aktuell wird daher geprüft, ob die Implementierung einer Richtlinie bei dem Gemeinsamen Bundesausschuss anzustreben ist.
Außerdem erfolgte eine Abfrage bei den Kassenärztlichen Vereinigungen zur Regelung der Altersgrenze in den jeweiligen Landesärztekammern. Das Ergebnis der Umfrage ist bezogen auf den Zeitraum der Behandlung von volljährigen Patient/-innen bis zu ihrem 21. Geburtstag recht heterogen: In manchen KV-Bereichen können Kinder- und Jugendärzte und -ärztinnen die Patienten und Patientinnen weiter behandeln, in anderen sind Anträge notwendig, denen aber üblicherweise stattgegeben wird. Dies ist eine Folge der Änderung der Musterweiterbildungsordnung, laut der Kinder- und Jugendärzte Patienten und Patientinnen bis zum Ende ihrer somatischen Entwicklung behandeln können.
Des Weiteren diskutierte die AG Transition, wie die Transitionsthematik befördert und ihre eigene Außenwirkung gestärkt werden könnte. So wurde zunächst ein professionelles Logo beauftragt, das in die Entwicklung eines Folienmasters einfloss. Es ist eine Foliensammlung zu den unterschiedlichen Aspekten und aus den unterschiedlichen Bereichen der Transition geplant, die dann die einzelnen AG-Mitglieder in Zukunft nutzen können.
Weiterhin wurde die Erstellung eines Onepagers, eine Website-Präsenz zur Transition sowie die zertifizierte Übergabe von der Kinder- und Jugendmedizin in die Erwachsenenmedizin in den Sitzungen diskutiert.
Der Schwerpunkt zum Thema „Transition“ in Heft 6 der Monatsschrift Kinderheilkunde war eine Initiative der beiden Präsidentinnen der DGIM und der DGKJ, um die Transitionsthematik in die Breite der Mitglieder in beiden Gesellschaften zu befördern.


Prof. Dr. Lars Pape
 

AG Transition

Sprecher:
Prof. Dr. Lars Pape (DGKJ)

DGKJ-Mitglieder:
Prof. Dr. Uta Dirksen
Prof. Dr. Florian Heinen
Prof. Dr. Corinna Grasemann
Dr. Christoph Hertzberg (DGKJ, GNP)
Prof. Dr. Lars Pape

DGIM-Mitglieder:
Prof. Dr. Dr. Harald Kaemmerer
Prof. Dr. Britta Siegmund

DGN-Mitglied:
Prof. Dr. Susanne Knake

Gäste:
Dr. Christian Güttel, BVKJ
Dr. Helmut Peters, DGSPJ
Dr. Gundula Ernst, GfTM
Prof. Dr. Georg Ertl (DGIM-Generalsekretär)
PD Dr. Burkhard Rodeck (DGKJ-Generalsekretär)