Preise & Stipendien



Aktuelle Ausschreibungen

Unsere Auflistung aktueller Ausschreibungen von Preisen und Stipendien können Sie gern um Ihre Preismeldung ergänzen. Informieren Sie uns über Ihre Ausschreibung per E-Mail an info(at)dgkj.de.


Forschungspreis „Tinnitus & Hören“

Die Deutsche Tinnitus-Stiftung Charité vergibt 2019 erstmals ihren mit 10.000 Euro dotierten Forschungspreis „Tinnitus & Hören“.
Prämiert werden herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Ursachenforschung, Früherkennung und Therapie von Tinnitus und Hörschäden. Eingereicht werden können Habilitationen sowie hochkarätig publizierte wissenschaftliche Arbeiten der vergangenen zwei Jahre oder Darstellungen geplanter Forschungsprojekte. Bewerben können sich Antragsteller*innen aus der EU. Arbeiten können in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden. Bewerbungsfrist ist der 30. September 2019

Weitere Informationen: www.deutsche-tinnitus-stiftung-charite.de/die_stiftung/forschungspreis


DFG-Förderprogramm Klinische Studien

Das Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung. Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich. Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Anträge auf Förderung klinischer Studien können jederzeit eingereicht werden, eine Ausschreibung findet nicht statt.

Alle Informationen, Merkblätter und Formulare unter http://www.dfg.de/foerderung/programme/einzelfoerderung/klinische_studien/

 


Projektausschreibung: Registerstudien zu seltenen pädiatrischen Erkrankungen

Die Dr. Emil Alexander Huebner und Gemahlin-Stiftung schreibt  Forschungsgelder in Höhe von bis zu 120.000 € (40.000 € pro Jahr) für eine Dauer von maximal 3 Jahren aus. Die Gelder sollen dazu dienen, neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu seltenen Erkrankungen im Kindesalter mit Hilfe von Registerdaten zu generieren. Denkbar sind z.B. die Identifikation neuer Risiko- oder Prognosefaktoren, Hinweise zur Wirksamkeit von Therapien, aber auch gesundheitswissenschaftliche Grunddaten zur Verbreitung der Erkrankung oder Versorgung der Erkrankten. Gefördert werden können sowohl spezielle Auswertungen in existierenden Registern als auch der Aufbau neuer Register. Unterstützt werden können Forschungszentren, die über eine besondere Expertise zu seltenen pädiatrischen Erkrankungen verfügen. Das Projekt muss nicht zwingend an eine pädiatrische Klinik angebunden sein, entscheidend ist die Integration in ein aktives Forschungsumfeld.

Beantragt werden können Personal-, Sach- und Reisekosten. Pauschale Overheads werden nicht übernommen.

Entscheidungskriterien sind primär die Originalität der Fragestellung, die Validität der Methodik sowie die Einschätzung, ob die gesetzten Ziele in der beantragten Zeit erreicht werden können.

Die erforderlichen Unterlagen sind im pdf-Format bis zum 20. Oktober 2019 ausschließlich per E-Mail zu richten an:

Dr. Emil Alexander Huebner und Gemahlin-Stiftung,
z. Hd. Herrn Karsten Krueger, karsten.krueger(at)stifterverband.de
T 0201 8401-193.

Als Antragsunterlagen sind einzureichen:
» Zusammenfassung des Stands der Forschung
» Beschreibung des Registers, das aufgebaut oder ausgewertet werden soll
» Eindeutig formulierte Fragestellung
» Detaillierte Beschreibung der Methodik
» Arbeits- und Zeitplan
» Kurze projektrelevante Publikationsliste der Antragsteller
» Kurzdarstellung des wissenschaftlichen Werdeganges aller Antragsteller
» Aufschlüsselung der beantragten Gelder nach Zeit und Verwendungszweck.

Anträge können grundsätzlich nur berücksichtigt werden, wenn diese vollständig vorliegen. Über die Vergabe der Forschungsgelder entscheidet das Kuratorium der Stiftung. Der Rechtsweg gegen die Entscheidung des Kuratoriums ist ausgeschlossen.


Ausbildungsstipendien der STGKJM

Die Sächsisch-Thüringische Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin und Kinderchirurgie schreibt fortlaufend bis zu drei Reisestipendien pro Kalenderjahr in Höhe von jeweils bis zu 1.500,00 € aus. Die Stipendien sollen die Weiterbildung von Assistenten und Fachärzten in den Gebieten und ihren Schwerpunkten sowie fakultativen Weiterbildungen der Kinder- und Jugendmedizin und der Kinderchirurgie in den Ländern der Gesellschaft fördern und werden als Beihilfe zu einer Fortbildungsreise gewährt. Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, Seminaren oder Tagungen. Die Veranstaltung soll intensiv Inhalte der Weiterbildungskataloge für Kinder- und Jugendmedizin bzw. Kinderchirurgie und deren Subspezialitäten vermitteln. Hospitationen werden nicht gefördert. Der Stipendiat muss Mitglied der STGKJM sein.

Die Stipendien werden auf Antrag gewährt. Anträge können jederzeit gestellt werden. Die Antragsmodalitäten sind auf der Homepage der Gesellschaft www.stgkjm.de zu finden.


Dr. Holger Müller Preis 2019

Die Care-for-Rare Foundation–Stiftung für Kinder mit seltenen Erkrankungen am Dr. von Haunerschen Kinderspital der Ludwig-Maximilians-Universität München lobt den Dr. Holger Müller Preis 2019 in Höhe von 5.000 Euro aus. Der von der Dr. Holger Müller Stiftung zur Verfügung gestellte Preis soll eine herausragende wissenschaftliche Arbeit auf dem Gebiet der seltenen Erkrankungen auszeichnen. Als selten gilt eine Erkrankung, wenn nicht mehr als 5 von 10.000 Menschen betroffen sind. Es werden grundlagenwissenschaftliche und klinische Arbeiten berücksichtigt.

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen sind bis zum 1. Dezember 2019 einzureichen. Einzelheiten finden Sie auf www.drholgermuellerstiftung.de/.


Förderpreis der „Stiftung - Osteologie in der Pädiatrie“

Die Stiftung `Pädiatrische Osteologie´ fördert kooperative Forschungsvorhaben aus dem Gebiet der Kinderheilkunde und Jugendmedizin und der pädiatrischen Radiologie. Gegenstand der Förderung sind innovative, fachübergreifende gemeinsame Projekte von Pädiatern und Nachwuchswissenschaftlern aus der pädiatrischen Radiologie, Kinderchirurgie, Kinderorthopädie und angrenzenden Fachrichtungen. Sowohl präklinische als auch klinische Konzepte, mit dem Ziel, die Prävention, Diagnostik oder
Therapie von Kindern mit angeborenen oder erworbenen Erkrankungen des Muskel- Skelettsystems zu verbessern, werden unterstützt. Für den Förderpreis stehen Mittel von maximal 10.000 € zur Verfügung.
Gefördert werden:
• Kosten im Zusammenhang mit der Freistellung für die Projektplanung,
• Ausbildungsmaßnahmen,
• Reisekosten,
• Technische Unterstützung und Lizenzkosten, die für die Projektdurchführung erforderlich sind.

Grundlage für die Förderung ist eine Projektbeschreibung (5 Seiten incl. Bibliographie Schriftgröße 9, 1 ½ zeilig, PDF) mit folgenden Abschnitten: 
• Ausgangslage,
• Fragestellung Hypothese,
• Methode,
• Vorstudie (falls vorhanden),
• Erwartung des Nutzens,
• Zeitplan,
• bereits vorhandene Förderung und
• Eigenmittel
Bewerbungen im PDF-Forma, online an: klaus.mohnike(at)med.ovgu.de (Prof. Dr. Klaus Mohnike, Universitätskinderklinik, Leipziger Str. 44, 39120 Magdeburg, Vorsitzender des Kuratoriums „Stiftung - Osteologie in der Pädiatrie“).
Bewerbungsfrist: 31. März 2020
Der Preis wird erstmals im September 2020 im Rahmen eines Symposiums der Pädiatrischen Radiologie auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) vergeben.