Vernetzung



Vernetzung

Die Arbeitsgruppe Vernetzung der Jungen DGKJ sieht ihre Aufgaben einerseits im interdisziplinären Austausch und andererseits in der internationalen fachspezifischen Zusammenarbeit.

So ist die DGKJ eine von 22 Fachgesellschaften im „Bündnis Junge Ärzte“ (BJÄ), welches im Jahr 2013 gegründet wurde. Mit den anderen großen Fachverbänden arbeitet sie aktiv bundesweit an der Zukunft von Medizin, ärztlichem Leben und Forschung sowie der Patientenversorgung mit. Ziel ist es die Lebens- und Arbeitsbedingungen junger Ärztinnen und Ärzte zu verbessern, weiterzuentwickeln und den heutigen Bedürfnissen anzupassen. Über aktuelle Entwicklungen informiert die Homepage des BJÄ www.buendnisjungeaerzte.org

Des Weiteren wird auch der Kontakt zur Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie gepflegt. Dafür wurde ein Forum Junge Pädiatrie und Kinderchirurgie ins Leben gerufen, welches erstmalig im Rahmen des DGKJ-Kongresses 2017 in Köln stattfand und seitdem fest im Kongressprogramm etabliert ist. Dies soll vor allem jungen Assistenzärztinnen und -ärzten beider Fachrichtungen eine Plattform zum kollegialen interdisziplinären Austausch bieten. 

Auf internationaler Ebene wird die Junge DGKJ auch in der Young EAP vertreten. Dies ist ein Zusammenschluss junger europäischer Ärztinnen und Ärzte aus 25 Ländern innerhalb der European Academy of Paediatrics, welcher seit Dezember 2017 existiert. Hier findet eine rege fachspezifische Projektarbeit, insbesondere im Bereich der Weiterbildung, statt. Bei Interesse unbedingt nachsehen auf www.eapaediatrics.eu/young-eap/.

Wir freuen uns auf weitere neue Partner im In- und Ausland und viele tolle, gemeinsame Projekte!

Die Junge DGKJ in der Young European Academy of Paediatrics (YEAP)

Die YEAP ist die europäische Stimme der Kinder- und Jugendärzte in Weiterbildung. Sie ist ein Netzwerk von nationalen Vertretern aus aktuell 23 europäischen Ländern. Ihre Mutterorganisation, die European Academy of Paediatrics (EAP), hat sich zum Ziel gesetzt, den Lebensstandard von Kindern in Europa sowie die pädiatrische Weiterbildung und Forschung zu verbessern, aber auch die Interessen der Kinder- und Jugendärzte gegenüber der Europäischen Union bzw. ihren jeweiligen Gremien und Institutionen zu vertreten.

Die YEAP setzt sich vor allem für die Weiterbildung ein und fungiert als Think Tank für die EAP. Hierfür engagieren sich die Mitglieder der YEAP in verschiedenen Arbeitsgruppen und Projekten, die in Kürze erwähnt werden.

  1. Die verschiedenen nationalen Weiterbildungsprogramme werden europaweit unter den Gesichtspunkten der allgemeinen Ausbildungsstruktur, praktischen und theoretischen Lehrmodulen, dem Einsatz von E-Learning und verschiedenen Prüfungsmodi verglichen und evaluiert. Ziel dabei ist es, best practice Beispiele in der Weiterbildung zu identifizieren, zu multiplizieren und langfristig einen europaweiten Standard zu etablieren. Um diesem Ziel näher zu kommen, soll eine web-basierte Plattform mit europäisch akkreditierten Lehrinhalten geschaffen werden.
  2. In diesem Zusammenhang gibt es eine weitere Arbeitsgruppe, die aktuell ein Lehrbuch mit klinischen Fallstudien als Vorbereitung auf eine zukünftige, europäische Facharztprüfung erstellt. 
  3. Um neben der Weiterbildung auch die Qualität der Patientensicherheit in der Pädiatrie nachhaltig zu verbessern, werden in einer weiteren Studie die Arbeitsbedingungen analysiert. So wurde eine erste Befragung zu den jeweiligen Arbeitsbedingungen unter den Mitgliedern der YEAP durchgeführt, die Unterschiede in Dienstmodellen während der Schwangerschaft, Elternzeit, Arbeitszeiten, Verdienst, Überstunden und Fortbildungszeiten aufzeigte. Eine vertiefende Umfrage basierend auf dieser Pilotbefragung ist daher aktuell in Planung.

Unter folgendem Link sind weitere Details zu den aktuellen Projekten der YEAP zu finden: http://eapaediatrics.eu/young-eap/

Neben der Projektarbeit gibt es einen Blog, in dem alle zwei Monate Artikel zu wichtigen Themen aus der Kinderheilkunde wie zum Beispiel Luftverschmutzung und ihre Folgen, Adipositas in der Kindheit, Kinder und Tabakkonsum oder Impfungen veröffentlicht werden. www.eapaediatrics.eu/news/

Text: Iris Eckhardt und Lena de Maizière, AG Junge DGKJ / Vernetzung