Kommission für Hochschulfragen



Kommission für Hochschulfragen

Jahresbericht 2018

Der Kommission für Hochschulfragen der DGKJ gehören nach der Neuberufung durch den DGKJ-Vorstand an: Prof.
Dr. Reinhard Berner (Dresden), Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin (Ulm), Prof. Dr. Simone Fulda (Frankfurt), Prof. Dr. Jutta Gärtner (Vorsitzende; Göttingen), Prof. Dr. Gesine Hansen (Hannover), Prof. Dr. Egbert Herting (Lübeck), Prof. Dr. Wieland
Kiess (Leipzig), Prof. Dr. Christoph Klein (München), Prof. Dr. Ertan Mayatepek (Düsseldorf), Prof. Dr. Norbert Wagner (Aachen).

2018 stand, wie auch im Vorjahr, die Etablierung einer nationalen Forschungsinstitution für Kinder- und Jugendmedizin in Deutschland im Mittelpunkt der Arbeit der Hochschulkommission.

Im Koalitionsvertrag wurden die Förderung und der Ausbau der Forschung im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin festgeschrieben. Die DGKJ sieht hierin nach wie vor die Etablierung eines Nationalen Forschungszentrums für Kindergesundheit als Voraussetzung, um gemeinsam pädiatrischen Fragestellungen aus allen Subspezialitäten und benachbarten Disziplinen nachgehen zu können und den besonderen Aspekten von Kindern und Jugendlichen in der Forschung Rechnung zu tragen. Sie hat dies auch in allen Gesprächen mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und anderen politischen Verantwortlichen stets zum Ausdruck gebracht.

Vor diesem Hintergrund hat es uns sehr gefreut, dass am 06.09.2018 die Bundesministerin für Bildung und Forschung Karliczek den Startschuss für ein Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit bekannt gegeben hat (BMBF-Webseite). Die Hochschulkommission sieht dies auch als Ergebnis der jahrelangen Arbeit auf diesem Gebiet und dankt allen Beteiligten und Unterstützern ausdrücklich für ihren Einsatz.

Derzeit erfolgt die Weiterbearbeitung des DGKJ Konzeptes für ein Deutsches Zentrum für Kinder- und Jugendgesundheit. Im Gegensatz zu den bereits bestehenden Deutschen Gesundheitszentren, die auf ein Organ bzw. einige wenige Krankheiten beschränkt sind, soll das für Kinder- und Jugendgesundheit das Kind als sich entwickelnder Organismus in den Mittelpunkt stellen.

Das Konzept wird daher die notwendige Eigenständigkeit des zu gründenden Deutschen Zentrums, die spezifische Ausrichtung auf Kinder und Jugendliche und damit die spezifischen entwicklungs- und altersgebundenen Aspekte hervorheben. Die erfolgreiche Etablierung eines Deutschen Zentrums für Kindergesundheit knüpft an bereits bestehende Zentren dieser Art in Ländern wie den U. S. A. und England an und schafft die Voraussetzung dafür, dass Kinder und Jugendliche in Deutschland in allen Phasen ihrer Entwicklung eine dem aktuellen Forschungsstand entsprechende, optimale Krankheitserkennung und – behandlung erhalten.

Prof. Dr. Jutta Gärtner
Vorsitzende der Hochschulkommission

Die Kommission

Vorsitzende:
Prof. Dr. Jutta Gärtner (Göttingen)

Mitglieder:
Prof. Dr. Reinhard Berner (Dresden)
Prof. Dr. Klaus-Michael Debatin (Ulm)
Prof. Dr. Simone Fulda (Frankfurt)
Prof. Dr. Gesine Hansen (Hannover)
Prof. Dr. Egbert Herting (Lübeck)
Prof. Dr. Wieland Kiess (Leipzig)
Prof. Dr. Christoph Klein (München)
Prof. Dr. Ertan Mayatepek (Düsseldorf)
Prof. Dr. Norbert Wagner (Aachen)

DGKJ Flyer