AG Junge DGKJ
Die Arbeitsgruppe befasst sich mit den besonderen Belangen von DGKJ-Mitgliedern, die noch am Anfang ihrer beruflichen Tätigkeit stehen.
Jahresbericht 2025
Sprecher/ -innen: Dr. Janna-Lina Kerth (Düsseldorf) und Tim Vogel (Torgau)
Der AG Junge DGKJ gehören aktuell an: Dr. Luisa Averdunk (Düsseldorf), Kristin Baumgart (Riesa), Christopher Beck (Münster), Nora Karara (Berlin), Patricia Kattner (Kiel), Dr. Jonas Obitz (Uelzen)
Sitzungen: monatlich online, 3x hybrid (Arbeitstreffen im Januar, Mai und Dezember)
Gremienarbeit und Vernetzung
Die AG Junge DGKJ war auch 2025 in zahlreichen internen Gremien und Arbeitsgruppen der DGKJ aktiv und brachte dort die Perspektive der jungen Kinder- und Jugendärztinnen und -ärzte ein. Auch extern war die AG breit vernetzt. Das Netzwerk #gemeinsamstarkfürKinder firmiert nun als YouCAN. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus dem Netzwerk, v. a. aus dem BVKJ und dem Jungen Forum BVKJ, wurde ein Mentoring-Konzept entwickelt. In der Monatsschrift Kinderheilkunde erschien ein Artikel zum Kurs Psychosomatische Grundversorgung. Auf europäischer Ebene beteiligte sich die AG in der Young European Academy of Pediatrics mit Onlinefortbildungen, Weiterbildungsbefragung und Mitarbeit am European Board Exam. Mit anderen Jungen Fachgesellschaften positionierte sich die AG Junge DGKJ über das Netzwerk Connect@JungeDIVIi mit einer Stellungnahme zum Curriculum Notfallmedizin für den Erhalt einer interdisziplinären innerklinischen Notfallmedizin. Im Bündnis Junge Ärzt:innen arbeitete sie an Stellungnahmen zu Weiterbildung, Diskriminierung, Private Equity und Leitlinienverständlichkeit. Weitere Kooperationen bestanden mit dem BVKJ und der Initiative Junge Pädiatrie Baden-Württemberg, IQWiG.
Weiterbildung
Ein besonderer Fokus lag auch 2025 auf der Weiterbildung. In Zusammenarbeit mit dem Bündnis Kinder- und Jugendgesundheit wurde eine Stellungnahme zur Finanzierung der Weiterbildung erstellt. Im Bereich der Psychosomatischen Grundversorgung initiierte die AG eine bundesweite Postkarten-Protestaktion. Zudem erarbeitete die AG in Zusammenarbeit mit der DGPPS ein Konzept zur Anerkennung von Psychosomatik-Rotationen alternativ zum Kurs Psychosomatische Grundversorgung, welches als Pilotprojekt in Sachsen ausgerollt werden soll. Außerdem engagierte sich die AG für die Auswertung des bundesweiten Kursangebots.
Veranstaltungen
Die Fortbildung Startklar – der erste Dienst (ehemals Fit für den 1. Dienst) ist mittlerweile eine fest etablierte Veranstaltung und findet im Dezember 2025 in Frankfurt/Main statt. Das Assistent/-innenkolloquium im Mai 2025 in Berlin widmete sich in Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops den Themen Antidiskriminierung, Kinderschutzkonzepte und Digitalisierung in der Pädiatrie.
Darüber hinaus war die AG an der Organisation des Kongresses für Kinder- und Jugendmedizin beteiligt und gestaltete dort das Programm „Neu hier“ mit 66 Teilnehmenden sowie einen gut besuchten Stammtisch mit über 100 Gästen. Das Forum Junge DGKJ: Kinder- und Jugendmedizin ist politisch brachte junge und erfahrene Kinder- und Jugendärzt/-innen zusammen und ermöglichte spannende Diskussionen. Erstmals gab es beim Kongress die Fortbildungsreihe Curriculum paediatricum, die sehr gut besucht war und daher auch in Zukunft weitergeführt werden soll.
Studierende
Der Bereich der Studierendenarbeit wächst 2025 weiter. Beim Treffen in Oldenburg hatten Studierende die Gelegenheit, sich direkt mit Ärztinnen und Ärzten der Jungen DGKJ auszutauschen. In der Februar-Ausgabe der Monatsschrift Kinderheilkunde erschien der Artikel „Pädiatrische Lehre an deutschen Universitäten – Ist das Optimum schon erreicht?“, der die Perspektive der Studierenden sichtbar machte.
Neben eigenen monatlichen Treffen wurden eine eigene DGKJ-e-Mailadresse eingerichtet und die Homepage um einen Studierendenbereich ergänzt, zudem gibt es nun ein eigenes Logo. Beim Treffen mit der DGKJ-Geschäftsstelle im Mai 2025 in Berlin wurde die Einbindung der Studierenden weiter intensiviert, um den Austausch mit jungen Ärztinnen und Ärzten zu fördern und neue Angebote zu schaffen.
Mit dem Format „Junge DGKJ im Gespräch – Auslandsspezial“ bot die AG im Juni 2025 einen Abend mit spannenden Perspektiven aus den Nachbarländern Schweiz und Niederlande. Auf dem DGKJ-Jahreskongress 2025 gab es erstmals einen von Studieren- den für Studierende geplanten Workshop „Das kritisch kranke Kind“. Zusätzlich wurden drei weitere Workshops kostenlos angeboten – ein erfolgreiches Pilotprojekt. Im November 2025 fand zudem im Format „DGKJ-Netzwerk: Die Junge DGKJ im Gespräch“ wieder ein Mini-Mentoring für Studierende statt.
Tim Vogel und Dr. Janna-Lina Kerth